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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
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305
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»ZS.

Leichter zu erkennen ist die Verschiebung des Zungen-beins als Ursache der Dysphagie. Von einem Fall undheftigen Stoß auf die Gegend über dem Kehlkopf ent-steht diese Verschiebung, und man kann sie deutlich fühl:«,indem man zur Seite des Kehlkopses eine hervorragendeharte Geschwulst bemerkt; auch wird der Kranke die Zun-ge nicht gehörig bewegen, und bey dem beständigen Drän-ge zum Schlucken dennoch nichts hinterbringen tonnen.

83b.- Endlich ist die Lähmung des Schlundkopfes und derSpeiseröhre eine sehr häufige Ursache des verhindertenSchluckens im chronischen und hitzigen Zustande. Nachvorhergegangenen Schlagflüßen und im letzten Zeitraumeeines Nervensitbers findet sich diese Dysphagie ein, undnimmt ohne allen Schmerz allmählig zu. Dies« Gefühllo-sigkeit, der gänzliche Mangel an Vermögen zu wirken,und die deutlichen Zeichen der Erschöpfung der Kräfte cha-rakterisire» diese paralytische Dysphagie bestimmt genug.

Drittes Kapitel.Von» Appetit.

«37.Die natürliche Eßlust seht ein erhöhtes Gefühl im Ma-gen voraus, welches ron dem Eindruck des Magensaftes aufdie Nerveir entsteht. Nimmt jene Erhöhung des Gefühlsnoch mehr zu, so entsteht daraus die Empfindung desHungers, welcher durchgehends auf eine vermehrte An-strengung der reitzdaren und empfindlichcn Theile des Magensdeutet, die bisweilen in Uebelkeiten, Erbrechen «nvOhnmachten übergeht.

Gfrenzeli Temiolik. »'