und feste Speisen über diese Stelle nur mit Mühe unddurch das Streichen am Halse hinuntergebracht werdenkönnen, wenn in der Folge ein schleimichtes Erbrechen da-zukommt, und jeder Bissen mit einem gurgelnden Geräu-sche, heftigem Husten undAusstossen wieder herausgebrachtwird, wenn endlich mit der Sonde diese verhärtete undverengte Stelle der Speiseröhre oder des SchlundkovfcSgefühlt werden kann. Der Patient stirbt endlich an derAuszehrung, oder er muß verhungern.
Oft sind auch Geschwüre in den Werkzeugen des Schlin-gens die Ursache der chronischen Dpsphagie. Diese uiner-schciden sich von den Verhärtungen durch den heftigernSchmerz, durch öftere örtliche Schauder, oft auch durchein hektisches Fieber, und durch l?rl>rcchen der Zauche mit
Durch äußere Geschwülste und organische Fehler be-nachbarter Theile wird ebeufalls eine chronische, meist un-heilbare Dysphagie erzeugt. Ve« scrophulösen Personenentsteht eine Geschwulst in der Schilddrüse, in dem Thp-mus und in den Vesali'schen Drüsen, wodurch der Schlund-kopfund die Speiseröhre zusammengedrückt, und das Schlu-cken gänzlich gehindert wird. Man hat sogar bemerkt, daßeine völlige Verwachsung der Speiseröhre die Folge diesesäußern Druckes war. Man ist aber nicht im Stande, jeneäußere Geschwulst, von einer Verhärtung der Wände derSpeiseröhre selbst zu unterscheiden.
Daß Aneurysmen und Verknocherungen der Aorte einechronische Dysphagie erzeugen können, ist durch Bleu-lau d ' s und Morgagni's Beobachtungen erwiesen:aber, wie sie zu erkennen sind, das sind wir nicht imStande zu bestimmen.