dauern pstegt. Beym ersten Ausbruche derselben halt mandiese Rauhigkeit häufig für katarrhalisch, bis man diedeutlichen Spuren die scbankerhaftcnWundscyns am Zäpf-chen und den Mandeldrüscn bemerkt. Im Fortgange derKrankheit sind geschwürige Zerstörungen des Zäpfchensund selbst des Kehlkopfts die Ursache det unheilbarenHeiserkeit.
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In hitzigen Krankheiten ist die Rauhigkeit der Stimmealsdann gefährlich, wenn sie mit Schmerzen im Kehlko-pfe und andern Merkmahlen des entzündlichen Zustandesverbunden ist. Nirgends ist wohl diese Heiserkeit der Stim-me auffallender,, als in der brandigen Bräune, wo sie gleichbeym Eintritte der Krankheit erscheint, und endlich in völlige Stimmlosigkeit übergeht. Auch zeigt sich dieselbe wäh-rend des Verlaufes der Pocken, wenn eine Bräune hinzu-tritt, die nach allen Erfahrungen den schlimmsten Ausgangdieses Ausschlagsficbcrs herbeyführt.
Aus der gleichen Ursache ist die Heiserkeit zu erklären,welche man in den Anfällen der Hunkswuth bemerkt, woMorgagni und Andere oft genug eine brandige Ent-zündung des Kehlkopfes wahrgenommen haben.
Der hohle Ton der Stimme ist demjenigen ähnlich,der durch dos Rufen in ein hohles Gefäß entsteht. DieseEigenschaft scheint ihren Grund in einer besondern Weiteder Stimmritze, in convulsiven Spannungen der Bänderdes Kehlkopfts, und in großer Trockenheit der Taschendesselben zu haben. Daher ist in der Regel der hohle Tonder Stimme in hitzigen Krankheiten ein äußerst bedenkliches Zeichen.
Die Alten habeil die heftigsten Krä'mpfe, Entzündungendes Kehlkopfes und des Gehirns, schleunige tödtlicbe Me^