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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
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166
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Zufluß der Safte zu diesen Theilen, und auf vorhergegan-gene zu häufige Neitzung derselben schließen kann. Daherist auch mit Athletenstärke gemeiniglich eine sehr geringeLänge und Stärke des männlichen Gliedes verbunden,wie dieß die Denkmähler des Alterthums beweisen.448.

Widernatürliche Kleinheit und Schlaffheit des männ-lichen Gliedes führt alsdann auf Schwäche der Zeugungs-kraft oder auf gänzliches Unvermögen, wenn durch diegewöhnlichen Reihe keine Aufrichtung erfolgt, und derHodensack anferst schlaff ist. Unnatürliche Ausschweifungenpflegen besonders dieses Zusammenfallen des männlichenGliedes nach s>ch zu ziehen.

449.

Das männliche Glied schrumpft oft schnell zusammen,und zieht sich gleichsam in den Bauch zurück, wenn ent-weder ein schwerer Hodensasbruch, oder ein Wasserbruchder Scheidenhaut der Hoden zugegen ist, oder wenn hefti-ge Schmerzen nnd Krampst im Unterteil« Statt finden.Bey Steinbeschwerden, bey sehr angreifenden Kolikfchmer-zen, in der Ruhr und in Darmentzündungen bemerkt maninsbesondere dieß Zurückziehen des männlichen Gliedes,und man kann daraus auf die Heftigkeit und Gefahr der

Krankheit schließen.

4Zo.

Leichte Ausrichtung des mannlichen Gliedes von gering-fügigen physischen Reißen zeigt meistens eine sehr erhöh-te Neitzbarkeit der Geschlechtstheile an, die keineswegs mitallgemeiner Stärke der Lebenskrast immer besteht. BeyPersonen, die schwere Krankheiten überstanden haben,findet sich diese Erscheinung in der Periode der Gene-sung, als ein Zeichen ihrer noch nicht völlig Wiederkehr»tcn Stärk« ein.