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Cap.l. Von
viel Pflaster als werden will. Das Pappier mußauf einer Seiten viel Löchergen haben, daraufstreiche dieses dazwischen, und lege es doppelt zu-sammen. Dieses Pflaster wird eine Stunde vor-her», ehe das Fieber kömmt, gelegt aus die lincksHand, auf den Pnls, und muß die Seite, wo dieLöcher sind, in die Hauten liegen kommen,vorhe-ro wird die Hand an selbigem Orte wohl gerieben,daß sie sicy erhitze, laß es 9. Tage liegen, hernachnimms eben in derselben Stunde ab, und wirffsins Feuer oder Wasser.
Neun TageCampfferin einem Tüchlein ange-hänget/ bis in die Hcrtzgrube, ist auch gut.
Ein gewiß /ii>„^,»w.
y. Eine Leber von einem Maulwurfs, der imMay gefangen worden, dorre und stosse sie zuPulver, nimm es des Morgens früh in warmenBier ein.
Oder: Nehmet eine Muscate. zerstechet solchetreutzweise, leget sie in einer Stürtze auf Kohlen,und bratet sie, daß es gischet, Harnach stoßet sieklein, und nehmet darzu so viel Senff, als dieMuscate wieoet, nehmet es in warmen Bier ein,wenn man spüret, daß das Fisber kommen will.
Ein Sacklein.
Nehmet Lavendel, Rauten, spitzig Wegerich,Sonnenwirbel, Schellkraut, Holunderblatter,Nesseln mit weissen Blumen, eins so viel als desandern, thut es zusammen in ein Sacklein, traget<s 9 Tage am Halse, werffet es hernach in ein fiies-send Wasser. Ist offt probat erfunden worden.
Vor