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Der Curieuse und vernünfftige Zauber-Artzt : Welcher lehret und zeiget, Wie man nicht alleine Ex Triplici Regno curieuse Artzeneyen verfertigen, sondern auch Per Sympathiam Et Antipathiam, Transplantationem, Amvleta Et Magiam Natvralem, oder vermeynte Hexerey, die vornehmsten Kranckheiten des menschlichen Leibes glücklich curiren könne. Mit artigen Recepten und Historien, auch nöthigen Registern ans Licht gestellet
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Cap. I. Von allerhand Fiebern. 217

Von denen Aebern.

Das l Capirel.

Von allerhand Fiebern.

^^an soll nehmen im Sommer eine Heu-^^.A schrecke, Locusta genannt, nicht der aros-^"»^ sen, sondern der kleinen, die im Sommerauf allcn Wiesel» in grosser Menge herum hüpfen,dieselben sunt einem Bißletn Rockenbrodt, undein wenig Saltz zusammen in einTüchleingcthan,dem Patienten anhangen auf die blosse Haut(man muß es aber dem Krancken nicht sagen, wasdarinnen sey) so vergehet das Fieber. Wenn es9. Tage gehanaen, nimmt mans ab, und last es inein fiiessend Wasser tragen: Das andere aberwird aufgebunden, und also bereitet: NimmBrodgrumen, thue darzu so viel Honig, als derGnnne ist, inglcichen etliche alte Spinnweben soviel du ihr haben knnst,cin wenig Saltz undWem-Eßig, backe es mit einem Hackmesser wohl, undvermische es unter einander, denn binde dem Pa-tienten den Tag, wenn ihn das Fieber ankommenwill, wenn es gleich in der Nacht kommen solte,inder Mittags-Stunde, wenn die Glocke Hwölffeschlaget, davon auf beyde Puls an den hlrmen,auf die bloss» Haut, nimm es den andern T^a ebenauf diese Zeit, wenn nemlich die Glocke 12. schl.w,wiederum ab, und laß es in ein fliessend Wassertragen. Wäre esSache,daß es wiederkame,wel-ches doch selten, ja fast niemahls geschickt, so bin-de es zum andern mahl von neuen auf, ist probat.O 5 So