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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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357
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allzuhäufigen Schweisse. Zs7

bey andern Kranckheiten ist. Zuweilen aber ist derhäufige Schweiß auch ein heilsamer 'Auswurf derNatur, dadurch sich diese von vielen schädlichen undüberflüßigen Feuchtigkeiten befreyet, wic solches beyFluß-Fiebern und einigen andern Kranckheiten zugeschehen pfleget. Denn hierdurch wird die Kranck-heit entweder völlig gehoben, oder doch mercklich er-leichtert.Manchmal aber ist solcher heftige Schweißein Zufall, welcher die Patienten ausserordentlichabmattet, welches man sonderlich bey verzehrenden,schwindsüchtigen und einigen bösartigenFiebern an-mercket. Und da nennet man es^o^, c<?/^«<5>

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ß.zz. Wenn derhäufigeSchweiß von ffur, wenn«

von zuviel«siehet; so muß man ihn za nicht hindern o- FeuchtiM.der stopfen: Denn so weiß ich viele Leute,"" entstehet,welche fast täglich früh im Bette.ohne einigenScha-den, sehr starck schwitzen, und im übrigen gesundbleiben, leicht und munterer, ja alt darnach werden.Dahingegen sie sich gleich übel oder kranck befinden,wenn dergewöhnlicheFrüh-Schweißnichtgehörigfortgehet, oder durch irgend eine Ursache verhindertund gestöret wird. Dannenhero muß man solchenSchweiß durch Herumwerfen, Erkältung, Weg-schmeissung der Bett'Decken, oder anhaltende Me-dicamente undOpiara ja nicht zu hint«l:eiben suchen.Solle er aber einigen beschwerlich fallen, oder auchmanchen hinderlich seyn,welche früh oder desNachtsöfters aufstehen müssen, und selbigen nicht allemalabwarten könen,als Geistliche oder auch >ie6icl Kc<:.denen wolle ich nebst einer mäßigen Lebens'Art in

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