353
Das i z.cäp. Von den
Essen und Trincken sonderlich oft zu purgiren ra-then, damit sie die überflüßigenSäfte aufeine andereArt los würden, weil mun einen Auswurf oft ohneSchaden verringern kan, wenn man einen andernvermehret, daher auch die Urin-treibenden Mittelhier dienen können, um mehr Feuchtigkeit durch denUrin auszutreiben.
^n der §» 34» In verzehrenden undSchwindsucht, schwindsüchtigen Rronekheitenfällt gemeiniglichNachts ein häufigerSchmeiß ein, welcher aber fast niemals eine Er-leichterung bringet, sondern allezeit entkräftet, undalso einZufall ist, welcher aber nicht anders als wenndiejenige Kranckheit, welche er begleitet, gehoben,zu curiren ist. Diese Cm ist aber schon oben im 6.(ap. und inn6. §.des iQ.Ccw. beschrieben worden,allwo deswegen nachzulesen. Unterdessen kan manihn doch einigermassen erleichternden« man die Hi,He lindert, sich mit leichten Betten zudecket, und
cancrorum citratis mit Salpeter, sonderlich gegendie Nacht ein paarmal gebrauchet, oder auch dieHeci« tie K^cintKo, mit etlichen Granen vom nirround ein und ande:nG:an vpn der^l?. cie c^noglosso.Anbey muß man aenuasames dünnes Gelrancketrincken, entweder von blossen (lerum laa«) Mol-cken oder welcke mit dem Kräutgen LeM5, Sauer-tampfer und Sauerklee zubereitet, oder auch But-ter.Mllcd und dünne Mandel. Milch Wo«aber darauf nicht nachläst, oder Zar ein Durch,fall darzukommt; so stehet es ins gemein schlechtmit dem Kranken.