Vorrede.
den, diel geschwinder und glücklicher zu verfol-gen? Wir wollen es meinem Wortesagen, dieWissenschaften würden alle Tage vollkommenerwerden und niemals verfallen.
AlleiO^eben das, was diese Art so vortheil-haftig machet, machet sie auch zu gleicher Zeit sehrschwer; und die Ursache, daß sie so selten undüberhaupt so übel ausgeführet worden, ist, daßsich in allen Jahrhunderten nur wenig Leute ge-funden haben, welche so viel Much empfunden,ihr zu folgen, und noch weniger, welche dienöthigen Kräfte gehabt hatten, sich derselbenmit gutem Erfolge zu entledigen. In der That,wenn man die Thaten, Entwürfe und Arbeitengroßer Manner also zergliedern will, muß manfast so groß seyn, als sie selbst gewesen sind. Manmuß alle ihre Begriffe einsehen, allen ihren Ver-richtungen folgen, und, wenn es seyn könnte, alleihre Absichten zusammen nehmen. Dieß ist nichtalles,man muß nach diesem über alle dieseBegriffe^über alle diese Anschlage, über alle diese Arbeitenurtheilen, man muß darüber mit eben so viel odernoch mehr Richtigkeit urtheilen, als sie selbst ge-than haben. Weil alle diese Bedingungen noth-wendig sind, wenn man durch diese Art fortkom-men will, ist es denn zu verwundern, daß sich dieSacheso selten eräuget hat?
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III.