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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Place and Date of Creation
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^5 T' H' ^N ^.

neun Uhr seine kleinen Blümchen in die Höhe, entfaltet die Blätter, und bleibt bis ge-gen Mittag wachend; wenn aber Regenwetter bevorsteht, so pflegt dieses nicht zu gesche>Hen, sondern in diesem Falle hängen die Blümchen niederwärts, und bleiben geschlossen. Endlich will man auch beobachtet haben, daß Fische, Gewächse und andere natürlicheKörper, bey einem weiten Transport, länger als gewöhnlich frisch erhalten werden können,wenn eine hinlängliche Quantität des frischen Vogelmeyerkrauts darum gewickelt, und daszu Verschickende ganz damit bedeckt wird.

^ I. 1 u ^ N ^.Eibisch.

^)iese Gewächsgattung gehört in die «6. Klasse, in die 8. Ord nung; weil die BlumenDiele in einen einzigen Bund verwachsene und dem Fruchtboden einverleibte Staubfadenhaben. Die lateinische Benennung ^!tkLe2 kommt von dem griechischen Worte ^l>tko, ich heile.

AlsGattungsunte r sch i ed e sind folgendeMerkmale ausgehoben. Der Blumenkelchist doppelt; der äußere einblättrig, ungleich neunsvaltig, oft nur fünftheilig, mit vierzweyspalligen läppchen, die tappen sehr schmal, nicht ganz bleibend; der innere ist ein,blättrig, zur Hälfte fünfspaltig, mit breitern, spitzigem und bleibenden tappen. DieBlumen haben fünf, am Grunde mit einander verwachsene, verkehrt herzförmige, abge-bissene fiacke Blumenblätter. Die Staubgefäße bestehen aus zahlreichen, unten röhren«förmig mit einander verwachsenen, oberhalb freyen, am Boden der Blumenkrone ein,gefügten Staudfäden, woraufbeynahe nierenförmige Staubbeutel sitzen. Das Pistillhat einen fiachrunden Fruchtknoten, woran der Griffel walzenförmig und kurz ist; dieNarben an demselben sind borstenförmig, viele an der Zahl, meistens gegen zwanzig, solang als der Griffel selbst. Das Saamengehcius desteht aus abfallenden niedergepreßtenSaamenhäuten, die in einem Wirtcl rings um den säulenförmigen Fruchtboden stehen,und sich nach innen zu öffnen. Die Saamen liegen einzeln; sie sind zusammengedrückt,merenfv'rmig.

Murray beschreibt uns vier Arten von dieser Gewächsgattung, welche siimmtlichin Europa einheimisch und perennirend sind. H». Willdenow hingegen zählt neun Eidisch-arten auf. Die neu hinzu gekommenen sind, nebstd er No senmalve(^IcNarolea), dieHr. Willdenow ebenfalls zu denEibischarten rechnet, folgende: französischer (H,ltkXanarbonenlls), der in Frankreich und Spanien, sti e l lo se r, (^. acaulis), der im Ori-