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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Entstehung
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281
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<nt; bleich«, (4. palliar) der in Hmgarn; und feigenblättriger Eibisch (X. Kcilolia)der in Sibirien zu Hiuse ist. - Nur eine einzige Art ist ihres Nutzens wegen merkwür-dig , welche wir jetzt näher beschreiben wollen.

^r.l'N^^. Ok'k'ICIN^IZ. gemeiner Eibisch; oder Eibisch mit einsacken,filzigen Blättern. (^Itlisea lolÜ8 Lmo!icil,u3 tomenwlis.) Man sehe im I.Bande die 14. Tafel.

Er heißt auch: AltKee; Althe; Ibisch; Eibischkraut; Eibisckwurzel; Ibisckpap-pel, Ibischwurzel; Heilwurzel; Henisck; Hülfswurzel; weiße Pappel; Wildpappel;Apothekereibisch; Sammtpappel; Alcheenkraut. - tat. bey Willdenow ^!ln«:2 soliigtomentoli8 oblong«-ovi,ti«. onlulete trilobig 6enti»ti8; bey Hallcr ^ItKZeil w-mentola IierbaceÄ. caule ei-eclo, lolÜ8 cor<l2tol3nceol2U», odfolete irilicliz;bey Clusius, Camerer und Bester ^ltl^s Vl,lß3rl8; bey Dodonäus ^Itli»» Idiscug;bey I. Bauhin ^Itn«Ä live Zilmalva; bey Anguillara ^ltnna live ^alvavilcugjbey C. Buch'« ^1:n«^ Nioscoricli» et ?linii. auch ^IlKlea laciniato tulio; beyEäsalpin lVlalva svlveliri« prima.- sonst nock ^lalva svivestris ruralig; ^oilcusNdilcu8; t1idiscu8; ^alva palukri« ; ^rilial^Lea. Franz. Luim«uve olli-cinale oder orelingire. - Engl, common marln M-»Ilo>v. Ital. Malv^vil-;co Lilmglva; ^ltnee»; Villboni. Span, ^ltliea officium; Malv^visca;^l^lvavlsco; lZjlm^va,- lVtalvÄ l>lve5tre; «etama. - Port. ^alv^sco;lVIa1.v., l>Ivelt>6. Holl. Zemeene Neemli; witte «eemN; «emN; witte ^lll-vvue. - Dan. Ibi«K. Schweb, Iniz.rot. Ru ss. t'ocllxvonuk; ?owoi.nik; ?ro8kurnjsk tra>. Pol«. 5la2 vvieIKi le^. Böhm. L^Iinazl^owa.- xv^lok)' 8le2. Ungr. ke^r iVlalvs; lVl^olg. Tatar, vlclix»I^mla; Ll^cKgju IcliuluK.

Man findet diese perennirende Pflmze auf feuchten Wiesen, an Zäunen und aufversckiedenen andern feuchten Plätzen in Holland, England, Frankreich, Sibirien, inBöhmen, Oesterreich, Schlesien, im Nassauischcn, in der Schweiz und andern Ge-genden Deutschlands; auch in Gärten wird sie bey uns öfters gebaut, und von da zumArzneygebrauche gesammelt. Sie blüht den Sommer hindurch.

Ihre Wurzel besteht aus einer kurzen Haupt-oder Herzwurzel, die eines Dau-mens dick, fleischig, zähe, auswendig graugrün, oft ins Geldliche spielend, inwendigweiß, und mit mehreren ziemlich starken und langen Fasern versehen ist; sie hat eineneigenen spezifischen, beynahe dumpfigen, nicht unangenehmen Geruch, und einen süßli.che», sehr schleimigen Gescbmack. Oft ist die Heljwurzel auch lang, in welchem Falleaber nur weniqe Seitenwurzelchen von ihr auslaufen. Der Stengel ist rund, aufrecht,stark, vier bis fünf Fuß hoch, krautartig, filzig, in mehrere Nebcnzweige gclheilt,

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