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den Blättern des Wasserwegerichs, zu einer Verwechslung mit dem gemeinen Wege-rich (klantaAo) Anlaß gegeben habe, so daß man elfterem Wirkungen zuschrieb, dienur dem letztern eigen sind. Inzwischen kann vielleicht auch die Verschiedenheit desBodens, in welchem er stand, auf seine größere oder geringere Schärfe einen mäckti-gen Einsiuß haben, und seine Eigenschaften und Wirkungen verändern. Uebrigens rühmtHr. de Haen 2) den Aufguß dieser Pflanze als ein sehr wirksames Mittel gegen denStein an; in wie fern aber auch diese Behauptung gegründet sey, ist noch keines We-ges durch hinlängliche Erfahrungen bewiesen. — Endlich sollen arme lcmdleute sich ei,nes Absudes der Blätter des Wasserwegerichs, zum Waschen unreiner brandigerGeschwüre, und der Kopfräude oder des gutartigen Kopfgrinds, im letzten Falle aberöfters zu ihrem Schaden bedienen.
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Lauch.
^)iese Zwiebelgewächsgattung gehört in die 6. Klasse in die l. Ordnung ; weil
ihre Blumen sechs Staubfäden nnd uur einen Staubweg haben. Der Name ^lliurn
scheint von dem griechischen Worte gleo, ich vermeide, hergeleitet worden zu seyn;
was so viel heißen soll, als daß viele Personen den Geruch davon nicht vertragen
können.
Als Gattungsmerkmahle sind folgende Kennzeichen zu unterscheiden: Der
Kelch ist eine gemeinschaftliche, verwelkende, rundlichte Blumenscheide, welche in ei-ne Spitze auslauft, und in der die Bliithe eingeschlossen ist. Die Blumenkronehat sechs länglichte aufrechtstehende Blumenblätter. Die Staubgefäße bestehenaus sechs pfriemenförmigen Staubfäden, die oft so lang als die Blumenkrone sind; undlänglichte, aufrechte Staubbeutel tragen. Das Pistill besteht auS einem Fruchtkno-ten, der oberhalb der Einfügung der Blumenblätter, kurz, fast drcneckig, an den Win,keln mit einer eingegrabenen tinie bezeichnet ist, und einen einfachen Grif.l mit einerspitzigen Narbe hat. Das Saamengehäus ist eine sehr kurze, breite, dreyeckige,dreyfächerige und dreyklappige Kapsel, in wecher mehrere rundlichte Saamen entHallen sind.Von hieser Gewächsgaltung, deren Arcen bey andern Schriftstellern unter ver,sckiedenen Gattungsnamen: als unter Or>a, ^Ilio^i-alum, lurruin, äcoralloura-
«) Katio mcclenäi, part. I V. P2Z 2Z8»