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Herb st rose.
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^iese Gewä'chsgaltung gehört in die »6. Klasse, in die 9. Ordnung, weil ihreBlumen viele in ein einziges Bündl verwachsene Staubfäden haben. Van Ronenzählte sie daher unter die Klasse der Säulen träger (lüolumniferse). — Der Na-me ^.Icea ist von dem griechischen Worte H,IKe, ein Arzneymittel, hergeleitet, und erwurde von den altern Aerzten bald dem Sigmarskraut (Hlalva ^Icea), bald demEibisch (^ItKea «ssicinalig) bengelegt.
Als Gattungsunterschiede sind folgende Kennzeichen ju bemerken: DerKelch besteht aus einer doppelten Blumendecke; die äußere ist einblättrig, zur Hälftesechsfältig, mehr offenstehend, bleibend; die innere ist ebenfalls einblättrig, zur Hälftefünfspaltig, größer und mehr bleibend. Die Blumenkrone hat fünf verkehrtherzförmige, am Rande ausgezackte, wiit von einander gebreitete, an der Basis miteinander verwachsene Blumenblätter. Die Staubgefäße besteh« aus zahlreichenStaubfäden, welche unterhalb in einen fünfeckigen Cylinder verwachsen, oberhalb aberlose, und der Blumenkronc eingefügt sind, auf denen sich nierenformige Staubbeutel be,finden. Das Pistill hat einen fiachrunden oder kreisförmigen Fruchtknoten, dessenGriffel walzenförmig und kurz ist; die Narben an demselben sind zahlreich (oft zwanzig)borstenförmig, so lang als der Griffel. Das Saamengehäus besteht aus häuti-gen Behältnissen sSaamenhä'uten grillis), die wirtelförmig in einander gefügt sind, densäulenförmigen Fruchtboden umgeben, und einen stachen zirkelrunden Körper bilden; siesind an dem äußern Umfange leicht von einander abzulösen, und nach innen zu klaffen sieaus einander. Die Saamen stehen einzeln; sie sind stach--oder zusammengedrückt-nie«renförmig.
Herr Willdenow rechnet die Herbstrose unter die Eibisch arten, indemsich beyde bloß allein in Betreff des Blumenkelches von einander unterscheiden; allein obschon ich hierin vollkommen mit ihm übereinstimme: so muß ich sie l>ier doch, da ich keinbotanisches System schreibe, und ich einmal tinne's Ordnung zum Führer gewählthabe, von einander getrennt aufführen. — linne rechnet nur zwey Arten hierher, diebeyde unsprünglich im Orient zu Hause sind; die eine davon; nehmlich die Herbstrosemit Feigenblättern (^lcea licikdlia), ist noch wenig bekannt, von der Rosen-pappel (^!ce« l-olea) noch kaum durch bestimmt« Merkmahle unterschieden, so daß