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sie von vielen Botaniken, bloß als eine Varietät von dieser angesehen wird. Wir wollennun die letztere, die bey uns häufig in Gärten gezogen wird, näher beschreiben.
^I^K^ N08T^, gemeine Rosrnpapel; oder Herbstrose mit ausgehöhlt-eckigen Blättern. (^lc«k loliis linualo - 3nZul<il,5.) — Man sehe die 255.Tafel.
Sie heißt auch: Pappelrost; Gartenpappel; Rosenpapvel; Wundrose; Baumro,se; Halsrose; Aerintrose; Ernrose; Winterrosc; Gartenmalve; Stockrose; Herbstrose;Glockrose; Rosenalcee; Herbstpappel; Malvenstockrose; Saattose. — tat. beyWMdenow^lt!)«H rolea kuliiz c^uinc^ue leu leptemlod« - an^ulatis ; bey Cavanilles ^lt^NÄ cau-l« erecto, l^lii» rugoliä coräatis czuinczue-lsu leptemÄNgulatiscreuiltis; beyDodo-näus ^Vlalvll Kurtenlis,- bey C. Bauhin ^Vlalva rule» loliu jubrotunclo ; in den Apoche,ken ^IalvÄ koltenli3^ 2rboreÄ,rc>l'e«, lroitulHnaund rurnana. — Franz. ^Ic6er«^le; lVÜ3uverc>le; kalls rose ; Kolstreniere. — Engl, common I^«Il^I,ocK.— I t al.^!c«Ä role2;ll,c>sa<:inele. — Holl. ^exvoone^taliloo»; Wn,tk>llt>O5. — Dan. Hliit.ro5e. — Schweb. 8tocKro«. — Port. ^lalva llil l^nini»; l^ol» Kgst^rclH l^aOllina; ?3puil2 clil clüna. — Rufs. Kolcka; (^ruäuilc^nik. — Japan, ^joc,-V'u^uo; !iin2tilsc>.
Man findet dieses perennirende Gewächs ursprünglich in den gemäßigten Ge->genden von Asien, als in China, Japan u. s. w. Durch die Cultur ist es gegenwär^t q auch bey uns in Gärten sehr gemein; es kommt sehr gut fort, ist dauerhaft, und'blüth vom Iunius bis spät in den Herbst-.
Die Wurzel ist weiß; lang und ästig. Der Stengel ist dick, leicht zer,brechlich, einfach; haarig und rauh anzufühlen; er wird sechs bis neun Fuß hoch, und:«t öfters auf eine länge von secks Fuß mit Blumen besetzt; nur selten treibt der-Hauptstengel mehrere anfwärtssteigende ähnliche Iweige. Die Blätter sitzen aufstarken langen, wolligen Stielen, welche mit zwen gespaltenen Blattansätzen bekleidetsind- sie stehen wechselsweise am Stengel; die untersten sind groß, fast rundlicht, buch,lig, am Rande sägef'örmig ausgezackt, die ober« sind hingegen mehr eckig, in fünfbis sieben ausgezähnte läppen abgetheilt. Am ober« Theil des Hauptstengels m denBlattwinkeln, oft eine Höhe von mehreren Schuhen hinauf, bis an den Gipfel, sitzen,wie in einer langen wenläusigen Aehre , theils einzeln, theils zu zwey oder dren bey,sammen, d« großen ansehnlichen Blumen auf kurzen Stielen; sie sind groß, rosen-törmig; haben fünf verkehrt herzförmige, gefaltete Blumenblätter, einen doppelten,dicken baarigen-Blumenkelch, und blühen von unten nach aufwärts nach und nachauf. In der Mitte der Blumen sieht man entweder die an der Basis in ein siiulenformi,M Bündl verwachsenen Staubfäden, oder die Blume ist gefüllt, und ganz voll mit