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nnter Glasfenster, gebracht werden. Seine Vermehrung geschieht durch die Zertheilungder Wurzel. — Zur Abwechselung können auch die andern Arten, besonders das ge,fußte (/^. pedatum), das strahlige (/V. laäiatuln) und das trapezförmi-ge Frauenhaar (^. ti-gp e Alarme ) auf eben diese Weise gezogen werden; nur.muß man die zwey letzter« ungleich wärmer behandeln.
In einigen Apotheken wird auch noch das amerikanische Frauenhaar
(NerliÄ /^cÜÄNti ameriCÄni, oder Uerba l^apilü Veneria OÄnaäenliä), das einenbessern Geschmack haben soll, aufbewahret. Man sammelt dieses Kraut vom gefuß-ten Frauenhaar ^^.cliantuin peäatmn), das in Canada und Virginien wächst,und das Ansehen eines Strauches hat. Die Stengel desselben sind rothbraun, dünn,hart und glatt. Der Hauptstengel theilt sich in viele Seitenstengel, woran die kleinenBlättcbcn befestiget sind, deren Rand unten ganz glatt, oben aber stark sägeförmigausgezackt ist.
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A d o n i s.
^)<ese Gewächsgattung gehört nach linne in die ,3. Klasse und in die 7. Ord-nung, weii ihre Blumen viele Staubfäden und viele Scaubwege enthalten. — DerName derselben rührt von Adonis, dem bekannten Geliebten der Venus, her, aus des,sen Blute dieses Blumengeschlecht, nach Ovids Dichlung entstanden seyn soll.
Als Gatrungsunter schied sind folgende charakteristische Kennzeichen zu be-merken: Der Blumenkelch ist eine fünfbläcterige Blumendecke; die Vlättchen der,selben sind abgestumpft, hohl, etwas gefärbt und abfallend. Die Blumenkrone be-steht aus fünf bis fünfzehn länglichten, abgestumpften, glänzenden Blumenblättern.Die Staubgefäße sind sehr viele und sehr kurze pfriemcnförmige Staubfäden, wor«auf die länglichcen einwärts gebogenen Staubbeuteln sitzen. Die Staub wege beste-hen aus zahlreiche» Fruchtknoten, die sich in ein gemeinschaftliches Köpfchen (ca^iw>lurn) vereinigen. Griffeln haben sie keine. Die Narben sind zugespitzt und zurückge-bogen. Saamengehäus ist keines vorhanden; sondern an dessen Statt nur ein läng«lichter, ä'hrcnförmiger Furchtboden. Die Saamen sind zahlreich, unregelmäßig win-kelicht, an der Grundfläche höckerig, an der Spitze zurückgebogen, etwas hervorragendund abgestumpft.
Diese Pstanzengattung, deren Arten vorhin von Tournefort unter die Gat-tung Hahnenfuß (Kanunculuz) gerechnet, von linne und andern Botanikern abergetrennt wurden, begreift nach Willdenow acht verschiedene Arten unter sich, wel-