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che krautartig, mit zehn bis zwanzig Zoll hohen Stengeln versehen, theils einjährig,theils ausdauernd sind, und sowohl auf ihrem Hauptstamme, als auch auf/edem derSeilenzweige und Schusse nie mehr als eine einzige Blume tragen. In Europa sindfünf Arten dieser Gattung als einheimisch bekannt, nehmlich: die Sommeradonis(^6oin3 LLÜivüIig), die apenninische Adonis (^. Äf,6nnma), die Herbstadonis(^. au-tumnalis), die feuerfärbige Adonis (^. N^mmea) und die Friihlingsadonis (^,. ver-n^lis); die übrigen drey als: die capische (/^. cg^enNs), die mohrrübenblältrige (H,.siliä) und die blasenziehende Adonis (^. velictltoiia) sind ausländische Arten. — Wirwerden hier nur drey der vorzüglichsten inländischen näher beschreiben, welche in unser«Gärren gewöhnlich zur Verzierung der gemeinen Rabatten und der Fronten der lustgebü-sche mit ihren Abtheilungen gebraucht, und daselbst zwischen andern krautartigen Pflan-zen vertheilt werden können.
^D0NI5 ^äl'IV^I.IZ, Sommeradonis; oder Adonis, deren Blumen fünfBlätter haben, und deren Früchte eyrund sind, (^clonis Äolibus ^»enl^^etali«, iluc»tiuuz ov2ti5. — Man sehe die 2^4. a. Tafel.
Sie heißt auch: Feldadonis; wilde Adonis; Fcldröschen; Ackerröschen; Marien,röschen; Morgenröschen; Margarechenrö'schen; Klapperrüschen mit gelben Blumenkro-nen; blaßgelbes Adonisröschen; Teufelsauge; Corallenblümchen; braune Camillen; ro-the Camillen und Klapperrose mit rochen Blumen, welche beyden letzten Namen eigent<lich eine Varietät der Sommeradonis bezeichnen. — tat. bey Eammerer ^cluni» ilorsf>allillo; bei) Theodor ^cluni« lecuncla et lertia inler /eZete^; sonst noch I^los^clonis oder N03 ^lionicli«. — Franz. ^clonicls annuelle; kio/t! rulii; (?ulte clelilnZ; /^ilo cle iais°iu. — Engl, ral! ^.cionis; common llus ^.cloniz. — H oll.2ornerlclre ^clunig. — Ital. ^cionicle eliiva. — Span, ^clonis cle veri»no.— Port. ^6onÜ5 6e veraü. — Dan. Zoinmer » ^cloni»; Mlii-liaclonis. —Schwed. 8omMÄr ^.c!oni8 ; ^Kera^onig. — Ungr. I^äl<35 » vii ii^.
Dieses einjährige Gewächs findet man häusig unter der Saac im mittägigen Eu?ropa, und es blühr im Iunms und Julius, oft, bey gelinder Witterung, auch schonim May.
Der krautartige, in mehrere Aeste getheilte Stengel dieser Wanze erreichtet,ne Höhe von ein und einem halben Fuß. Die Blätter stehen nicht sehr zahlreichan demselben; sie sind licht grün, ln zahlreiche seine Abschnitte netheilt, und etwasgrößer als bey der nachfolgenden Art. Die Blumen bestehen aus fünf Blumenblät-tern, gewöhnlich von blasigelber Farbe, und haben eine ziemlich axfthlliichc Bildung.Die Früchte sind enrund; und die Saamen werden im August u,,o Srpleiuberreif. Überhaupt hat auch diese Aoonis mit der nachfolgenden Helbstadonlh (^. au»