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!n5)a!s ein schweißtreibendes und den Harn beförderndes Mittel gebraucht, wovon wir bereitsfthon im zweyten Bande (Seit. 55.) gesprochen haben; ja es soll sogar vor die,fem, in Rücksicht seiner Heilkräfte, den Vorzug verdienen; und ich habe ohnehin schonerinnert, daß es von Iacquin, Siörk, Vlakwell, Zorn u. a. bald mit demNapellkraut, bald mit dem Bergeiscnhut (^coiütiun neumunt^u.um ) häu-sig verwechselt wird.
In den Gärten wird es als ei» Blumeugewächs der Abwechslung we-gen gezogen; die Cultur desselben hat aber nichts auszeichnendes. — Hier muß ich nocherinnern, daß man zur Verhütung alles Nachtheils die gehörige Vorsicht anwenden soll,damit weder Kinder noch andere unwissende Personen leicht dazu gelangen können. Auchdarf man dieses Gewächs nicht, wie es in Wien und andern großen Stadien öf-ters geschieht, auf dem öffentlichen Markte feil biethen, und sie nebst andern Blumenzur Auszierung-der Zimmer und Säle, noch viel weniger zum Ausschmücken der Schüsselnund Speisen gebrauchen, wie es in einigen Ländern, besonders in Schweden, Sitte ist.Denn, wenn gleich einige Bcyspiele der Art ohne sonderlichen Schaden voriibergien-gen, und die Ausdünstungen dieser Blumen nicht immer gefährlich wurden: so giebt esdoch andere, wo ein solcher Versuch nicht so glücklich ablief; und Hünerwolf'«) er-zählt uns : daß zu Armstadt bey einem Gastmahle durch den Genuß eines schwarzen Wild-brets, welches mit diesen Blumen geziert war, einer Person ein heftiges Brennen imMunde und Magen verursachet wurde. Es ist daher immer besser und vernünftiger ge-handelt, wenn man so viel möglich alle Gelegenheit zu Unglücksfällen sorgfältig, zu ver-meiden sucht.
^coni^llivi QVcOc^'I'ONUKI, gelber Sturmhut: oder Tturml'ut mithandförmigen , zotigen und vielmal getheilcen Blättern. (^ Aconitum tolnL ^almülis,inultiNcu'5 vlll«l>5). — Man sehe die 2,5z. e. Tafel.
Er heißt noch : Wolfswurzel; gelbes Wolfsgift; Wolfstod; Hundstod; Giftkrmtt; gel-bes Eisenhütchen; gelbe Gelstern; weiße Wolfswurzel;Apolloniawurzel.— tat. bey TragusI^upgi-ia lutes ; bey Gcsner Aconitum luteum; bey lobel, Theodor und Gerard ^coui>wm luteum ^c)iUiculn;bey Clusius Aconitum I^coctonum vu!ßatiu3, oder vnIZgi-eüure luteu; bey Dodonäus Aconitum I^^nctu'ium z)unlicurn, oder I^cactonumIuteuiu mi»j'u5;bey Fuchs, C.Bauhin und Tournefort Aconitum I^coctonnrn luteum; beytvnicer und Cordus Aconitum I^colttonum; bey Matthiol, I. Cammerer und Gesner^cuuituiu lecuuclum; bey I. Bauhin Aconitum loiio ^latani, llore luluc, Falles,
^«), .4cta Xatuiae curiosorum. vecacl. II- ^nu.Z. observ. 2I.