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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
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conte; bey Bester Aconitum Q^coctonum, llare luteo; bey van Royen und Haller^cnintuiu toliis peltatig mulciLcii«, f>etÄlc> suprerno c^1in6raceo; sonst auch I^u>ziiciäa; (üaniciclH; I^Ä^elluz luteug. Franz. 1'^conit; l'ueloup; Ntrgn^le-loup; ^ttelouine. Engl. ^Volfgbane; Zreat ^elo>^ ^Vollsdane; Dc»^5liane.

I t a l. Aconita ßiallo; I^icoton« arngxxa lupi. Holt, zeel« HIonnillsIlÄf»»!pen; >Vc»Il8cicio6.. Dan. clen ^uule OrueinuiiKe; I7Ive6öcl. Schwed. ^uliztormnatt. Sp a n. ^.conitc» l^coctonci 6e Üor ^marilla; ^l3.talc»l)«3 ; (üent^II^; iiier^a 6e l)Hleliero8, oder vercleßambre. Port. li^rva inaralobo».

Ungr. kalkas 6^üKer,- lVIer^eslü. Böhm. WoineZ. - Poln. vviicxiiacl ^it-le; toia^ Ziele. Russ. XVultlcKllSiKoren.

Dieses perennircnde Gewächs ftndet man in Oesterreich, in der Schweiz, inItalien, Frankreich, Spanien, Lappland und überhaupt in Oberdeutschland auf hohenund niedrigen Bergen; es blüht in den Monaten Iunius, Julius, 7lugust, und, wenndas Wetter nicht zu warm ist, auch noch im September.

Die Wurzel ist groß, knollig; der Stengel aufrecht, bis drey Fuß hoch,ziemlich einfach. Die Wurzelblätter sind langgestielt, /e höher hingegen die Blä't,ter am Stengel hinaufsitzen, desto kürzer werden auch die Blattstiele, so daß sie endlichganz fehlen, und die obersten Blätter dann unmittelbar auf dem Stengel aufsitzen; übri-gens sind die Blätter etwas breiter als beym Napell (Aconit. Napellug), haarig; siehaben eine handförmige Bildung, und die läppen sind beynahe dreyspaltig. Die Blu-men sitzen an den Enden der Zweige; sie bilden einen ährenfö'rmigen Strauß, der aberkürzer und dünner ist als benm Napell; die B/umenkrone ist zotig, gewöhnlich gelbgrün,und das oberste Blumenblatt ist mehr wie eine Walze gestallet. Die Sa amen wer-den im September oder Oktober reif.

Diese ganze Pflanze, und vorzüglich die Wurzel, gehört ebenfalls un-ter die scharfen vegetabilischen Gifte, indem nicht nur allein ihr innerlicher, son»dern auch ihr äußerlicher Gebrauch dem Menschen äußerst gefährlich und nickt selten sogart'ödtlich ist. So weiß man nack I.Bau Hins Bericht: daß die Wurzel als Salat gespeist,zu Antwerpen, einer ganzen Tischgesellschaft den Tod brachte. Die Blumen erregenschon beym Kauen auf der Zunge und im Munde einen brennenden Schmerz mit Entzün-dung und Geschwulst, worauf bisweilen auch ein Schwindel erfolgt. Die Zufälle, wel,che die Wolfswurzel beym Menschen Hervorbringt, sind vorzüglich: eine Schwere des Ko-pfes, Schwindel, Zuckungen der Schläfenmuskeln, ein Zittern der Gliedmassen, unwlll,kührliches Thränen der Augen, Schmerz in den Seiten, schweres Achnren, und Auf,schwellen des ganzen Körpers. - Auch den Thieren ist dieses Gewacks gleich ge-fährlich: nur ist es merkwürdig, daß das Kraut den Pferden und Ziegen unschädlich seynM, da es doch für das andere Vieh: als für Wölfe, Hunde, Mäuse, Fliegen,^ Wan-