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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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115
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tubu inteliinÄU latenlikus exortoz; cö

nisantil?!,« i<!prim>5, Iic>mini^u5cier)ilii,u5,

Ii^ltericiz atc^uemelancliolici« conveniet:

lenibuZ vero öt nominibuz, ^uioblii^a»

t'wne .rlvina liliKIw3Ü aut inolbis intlüm-

!N3talI>5ln'ool'Int, gtc^ie in l^üßuiniz c»n»

^esiiones vel n^marrlraziI» ^r<.,ni srint,

niixia reperieu^tur, cum Nimulo ex

ine« a^nidit« mai» nl?c nmni^ au^e-

?°entur. ^6 fcosmrn ruduraiten» l>mulc>c

ÄäNlin?entem ul'urpÄtur rlieum contra

,!i!»rrnceam chronicum Zr> inteliinarum

lgxitZtepeiislt-nlem, Zcl reso'ven 'Zz^Iau-

clularum Ab'inminis öiut colli oblirucli-o-

^>ie5, in cacriexiii. vcntriculi ^eöililabe mu° -

cusitgteczue, infantum ictei-c>, viZrum

v^rinalium ulceiibuZ, lluose ^Ibo K acl

^>rc>r)ellenc1um suf>pressum menllluorum

iluxum. D0Ü5 p u ! v e r i« rnei uts»ur-

"antiz scllipulug, lli-aclim» climicliü vel

INte^lÄ, öc comoin^tur ple-nimc^ue c»sn

ÄM5 laliduz mec>i>5 »tc^ue eleosaccl^iro

»lic^u«, u^v>L^)ur^3N8<zn^eNttn', öclimul

ventl>5 lormina zir«'c3veantur. Htii»m

cum ÄHlia fervilia l>ut f)0tll srnoicu in-

ilincii H vgsculÄtim in^eri potslt; clr^cn»

mZ3 raciici« cluse acl li^uicli liüi-am lllssi.

cient. In scopum roborAntem vel sola

ra^ix rnabarl?»!',', vel cum lacclra-

10 2ut l»rom3ti!?u5 ^unct«, 3 l>r5ni5 ^uin-

t^ue «cl scruzzulum climi6ium lul)' pilu-

lalum atc^ue pulveriz sorm« ^?sel'crioilul.

1^3« claseg i3ntummvclo rle rneo ll?.-

tuimuz I^ullico, in^i^ennrn enim

lemper 6uu a6 tertiZm s-artem »^äucla

ziro^inari liefet, cmla minus vnlet vir-

tute imtececlelUj,' liinc in merlicorum

iormuliz rnei rec^uiliti specie« ver-

bis exprimi klebet» ne pl>t>rm3cos)o!a

UNÄM in 3lleriu3 locum subliituilt —Ha-

demu« ^ V3ria Ku^uz?aclici« in ossici»

Schlaffheit dir Ge^rm?, widcr Wurm^Kra»'^heilen, bey Kolik-Schmerzen, welche von eine"in dem Dann-Kanäle verborgenen Säure odervon Blähungen herk«!mn?n; sie wird dahervor!!'g!,ch ,'->üds'l', säwächlichen, mit ':>ste-listen unü N!'la^cholischn, Zufällen gequältenPersonen sehr zrtträgüch ser,,; Greisen hin-gegen nrd L^.5en, die an habituellen Ver-stopfungen der Darm- AuslecrunZ oder anEützmidungs-Krankheit«! leiben, ,md zu An-ftmmiungen von Geblüt oder Blut.- Außengeneigt sind, ist sie nacbtheilig, weil von demReize, der durch d:n Gebrauch der Rha ba r?der verursacht wird, alle diese Nebel vermeh-ret werden wurden. Als ein stärkendes undzugleich zusammenziehendes Mittel gebrauchtman die Rhabarber gegen langwierigeDurchfälle, die von Schlaffheit der Gedänmentspringen, gegen Verstopfungen der Düsendes Bauches und Halses um sie aufzulösen,in der Cacherie, in Schwäche und Ver-schleimung d«s Magens, wider die Gelbsuchtder Kinder, bcy Geschwuren in den Harn,Wegen, gegen den weissen Fluß und um di«unterdrückte monatlich« Reinigung wieder zubefördern. Die Gabe des RhabarberPulvers, wenn man es als ein Purgir-Mittel anwenden will, ist ein Ccrupel, einehalbe oder auch ganze Drachme. Es wirdmeisten Theils noch in Verbindung mit ande«ren Mittel- Salzen und mit irgend einem Oehl-^ucker gegeben, damit sowohl seine adfiih-rende Kraft erhöht, als auch den vielleicht zuerfolgende«- Bauch- Schmerzen vorgebeugt wer-de. Man lann die Wurzel auch mit tochzn-dem Wasser oder mit Kassel) aufgießen, mWden Ausguß davon schälchenweise trinke»;zwey Quentchen der Wurzel werden für eu.Pfund Flüßigkeit hinreichen. Als ein stärken,des Mittel wird die Rhabarber-Wurzelentweder für sich allein, oder mit ZuckerundGewürzen verbunden, von fünf Gran bis zu