Druckschrift 
2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
Entstehung
Seite
116
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

liö

ins prsepÄläta: uttineturam l n e i^^uol'ÄM (vu!zo »nima rl^ei) leviterjlimulantem HpurZantem, cjuee a macn-m>5 6uadu5 »6 uncias cluns cum salimis,i.«aiiZ, tamarinckurum solutiunt:, aqui««eNillatis aromaliciz vel liguore an«-ll vno commilia orclinawr. ^xtractumiNÄoarnari mi'^i» rodoranz yuampurZÄnz pröescribitur vel in forma piln-lari ve! in aczuiä 6eltillati5 lolutum 2icrumilo 6imi6io 26 unciam semiz. Dei'vrnoo cicl^orei cum rlieo alioMm locutisumuäloco (Volum, l. pa^.Q8^). Interim ab omni r lie i usu, urinamRt(,ue c!epolitione3 alvin.^2 colore cro»ceo tinZi, laüz conliat«

l5 xcern « raci i x 1 b e i in pulverem re>6acta ulceribu« sorclim3 inveteratiz in»soer^atur, czu«: abninc munäantur, at»^ue ad l'anationem oersectarn oerve>niunt. ^onnunc^uam vero ob ulceriZiriitabilitatem nimiam opium nuic re.me6io suoera6lli, üeliAÄÜo^ue biä 62clie renovari äebet.

einem halben Scrupel bald in "Men,' baldaber auch in Pulver verordnet. Alle diese Ga-ben sind nur für die Russi fch e Rhabarberbestimmt worden , denn bey der inländi-schen müssen die Gaben Knmcr um den drit-ten Theil grösser abgerelcht werden, weil sieweit weniger wirtsam ist, als die vorherge-hend?, ,In den Arzney-Formeln der Aerjttmuß dahcr ^üezcit die Art der verlangtenRhabarber ausdrücklich benannt.werden,damit der Apotheker niemals eine mit der an»dern verwechsle. In den Apotheken hat manauch noch verschiedene andere Präparate dieserWurzel, als: b i e w ä ssc r i g e R h a b a r b er-Tinktur ("l incilira rbei «n,uo5a, /^nim'iriiei) die gelinde reizend und purgtrend ist, undvon zwey Drachmen bls zu zwey Unzen, inVerbinoung mit Mittel-Salzen, «in« Auflö-sung des Tamarinden- Markes, mit destillir-len aromatischen Wassern oder Hoffmannsschmerzstillendem Liquor verordnet wird. DasRhabarber-Extrakt, welches mehr stär,kend, als purgirend ist, wird «ntweder inPillen-Form, oder in destillirten Wassern«nfgelöst von einem halben Scrupel bis zueiner halben Unze auf einmahl verschrieben.Vondem Cichorien-Sprup mltRhn-ba r ber haben ^vir schon an einem andernOrte (».Band.Seit. 98.) gesprochen. Uebri-gens aber ist es bekannt, daß von allem Ge-brauche der Rhabarber der Harn sowohlals auch die Darm- Ausleerungen saffran- gelbgefärbt werben.Atusserlich pfiegt man die gepulverte Rha-barber-Wurzel in unreine und veralteteGeschwüre einzustreuen, wovon sie nicht nurallein gereiniget, sondern auch zur vollkom-menen Heilung gebracht werden. Bisweilenaber, wenn die Reizbarkeit des Geschwüreszu groß ist, muß zu diesem Mittel noch Opiumzugesetzt, und der Verband täglich zweymahlerneunt werden.