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2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
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114
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5 vero!iocco illlnirnentuln tra^ac^nl'aZLinucilZ^ine esset conseclum^. raciix !^u)u»kraue!»« lulpectH lrau^enäH öi carie» acuilH 6epravatic> interne in<^uiren6a. N, a.eiice» rnapontici, frulti'5 rnei verilZepiuz imrnixtZe fzcile per colorem ex-tu» prokunäinz drunum, intuz ex Ziboöi lublute« »lc^ue lirÜ5 lgcllaliz rubeüiz«x peripneria a6 centrnm perciirrenti'^>U5 varie^Ätum, per saporem iuKvilci»«Huin öi lub6ulcern m»l;i8^lie acllN'iiiFen»tcm, ac per ociorem cieblliorem ciiscer«nuntur«

l'enet varigg lecun6um ckc»5l3 rn3ßnitu<I!«nern vire^; ci o ü plena nimulÄiitez HpurJÄNtes, ckoli vero parca roburan-tez K parurn aältrin^einez.

l^inc äuplicern c^uoc^ue scopuin r 2 clici 8rlialHälbarl usu perle^ni cnnZmur;»cltlibetur nempe prirnum ut remeciiumpuc^HN« in inteliinoeum 6eKl!itate ac 1Z,.xit^te, contra rnulkos verminolos, cko-

werden. -" Es glebt auch noch verschiedeneBetrügerenen, welche, um das äußere Ansehender verdorbenen Rhabarber zu verbessern, an-gewandt zu werden pflegen. So füllen z. B.bettllgerlsche Kaufieut« die Löcher, welche vomFräße der Würmer Mstanden sind, bisweilen, wieder mit Rhabarber-Pulver aus, oder .sie. bestrei2M ,, um die üble Beschaffenheit derZa^e zu verbergen, die Stücke nicht seltenmit A'ibnr. Och« auch wohl mit dem Pulvereiner ß.tten Rhabarber ; d2ch diese Art vonBetrug läßt sich sehr leicht entdecken, und schonmit der bloßen Hand entfernen. Wnd dieserAnstrich hingegen mit einer Auflosung von Tra,ganth zubereitet, so muß die Rhabarber-Wurzel, welche den Verdacht eines solchenBetrugs an sich hat, von ein"»dei gebrochen,und die Zeichen der Fäulniß oder irgendeinesandern Fehlers inwendig aufgesucht werden.Oefters findet man auch unur den Stückender ächten Rhabarber die Wurzel derRhapontit (^d.el!lnfl.li?i'0l!ticum 1..).beygemisckt; diese läßt sich aber leicht durch,fol.)el.de Kennzeichen unterscheiden: sie hatnehmlich von außen eine dunkel, braune, voninnen eine weiß - gelbliche Farbe, dieMit rochen stralMrmigen Streifen, wel-che von dem äußeren Umkreise nach demMittelpunkte zusammenlaufen, bezeichnet ist;einen etwas schleimigen, süßlichen, mehr zusam-menziehende:'. Geschmack, und einen schwäche-ren Geruch,^ie besitzt nach dem Verhältnisse der Größe der" Gabe auch verschiedene Heilkräfte; in vollerDosis ist sie reizend und purgirend, inkleinen Gaben aber stärkend und etwaszusammenziehend.A«s dieser Ursache suchen wir auch durch denGebrauch der Rhabarber- Wurzel einendoppelten Endzweck zu erreichen; zuerst ge-braucht man sie nehmlich als ein purglrendesArzney - Wttttl beZ Mer Schwäche und

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