Druckschrift 
2 (1803) Continens alterum plantarum officinalium editionis ultimae pharmacopoeae austriaco-provincialis
Entstehung
Seite
113
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

5 55

Inisnm tamen om'^ez nunc ra6ic>3Ii.nal)Hruari eiiumeratN lpecieZ»6 ulum pnarmaceuticnm lolent aclni.beri, e qliil)N5 vero frulla tanturnmo6obona non corrunta nee aclulcerata lern»per eliZ!, rellczua al,tem sep^ni clebent«1^, ne u m cenletur nonuin, cujuz sraA-inenta sul»t l'uücll», lell non lapi6ea, ex^ierne ool^ure llava in r»dicun6l,m ver«eentia, vel ex aciclo lutea, vel ex vi-ricli lutea, ssuZ? colorisckiverlitAZ an solo,an oüverlitali lpeciei, an moclo liccaneütril>uen6a? nonclnm coiiliat, A c^uee 6i>eiti» fricata colnrem clicturn nullo fll0c!oamittunt; interne ornnia lrulia lint co»lori5 lutei vel crocei, rose!« ^c alui6izpuncli«, luoinclo ileünli« H ltriiz incur-vatig notata, lacile in pulverem con»tun6encla palücle luteum , mallicZta llri.eleant, inter 6ente«, A lzlivam protinugcolore imduZnt. croceo, nec sanoremVi^nant vilcicknm live mucila^inuünn;l'al tartari li^uiclliiu siü/lliliz in/liNatinücolorem priorem mutet in luiclun ru»borem ; oclor «^ sapor lit llipra clel'crip.tuz. Kl-ontra vero ornne rlieum co-lori» insueti v. c. ni^ricantiZ, oriori« mi»noii« vel alieni, vel plane nulüu«, ca»riosum H mucillurn, lirenue rejicialur.Ntiam clefrau^atione» valias all l>n,en'llaricluln iliauaroari clepravali llaoiturnexternurn locurn naüent; üc koramilia,» vermium erolion!l)U5 laota lul>inclepulvere inei irnplentur; vel a6 malarncoloriz nualitatem occultanllam lrullaocbrH ilava ant pulvere iliei bo»! non-nuno,uam illiniuntur, «nia? frau« lacüeäete^itur athue manu ÄMovelur: quo«l

Versuche, wclcl e mit ihr vorgenommen wur-de», die nehmlichen Eigenschaften gezeigt,welche auch die übrigen Arten besitzen; nurin einem etwas geringeren Grade.

Uebrigens pflegen doch alle jetzt aufgezähltenArten Rhabarber-Wurzel zum phar-maceutischen Gebrauche verwendet zu werden,von welchen al>cr immer nur die guten nichtverdorbenen und unverfälschten Stucke aus-gewählt , die übrigen hingegen als unbrauch-bar verworfen werden müssen. Eine guteRhabarber unterscheidet sich, wenn ihreEtücle fest, aber nicht steimcht sind, vonaußen eine duukelgelbe ins Rsthliche spielende,oder eine weiß-gelbe, oder auch eine grünlich-gelbe Farbe haben. Ob diese Mannigfaltig-keit der Farbe von der Verschiedenheit des Bo-dens, oder der Art sie zu-trockne» und zuzu-bereiten, ober von dem Unterschiede der Pflan-zen- Arten selbst abhänge? ist noch nicht aus-gemacht. Diese Farbe darf aber durch dasReiben mit den Fingern nicht abgehen. Voninnen sollen alle Stücke schön gelb otzerfassran-färbig, mit weissen oder roftnfarben Punkten,bisweile» auch mit kleinen Sternen uud krum-men Linien bezeichnet seun; sie müssen sichleicht zu einem Pulver von blaß» gelber Farbezerlassen lassen, beym K<u«n unrer den Zäh-nen ein Knirschen verursachen, dem Epeich-,'sehr geschwind ein« Saffran-Farbe mitthcile^,und ktinen klebrigen oder schleimigen Geschmackherv». bringen. Giebt man einige Tropfen vonfiüßigen Weinstein- Salz ans ein Stück dieserWurzel, so muß es seine vorige Farbe in einedunkr'e roth, braune verändern. Geruch undGesü'mack soll, wi« wir schon oben erinner-ten, beschaffen seyn. Im Gegcntheil aber

- muß alle Rhabarber, welche eine ungewöhn-liche, z. B. schwarzliche Farbe, einen schwa-chen, fremdartigen oder gar keinen Geruchhat, schitmlig oder von Würmern angefressenist, als unbrauchbar sorgfältig ausgasen

P>