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ADEPS SU1LLUS
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in der Pflanze; die Säure, an welche das Aconitin hier gebunden ist,sollte nach Peschier's unzuverlässiger Angabe eine eigentümliche inDodekaedern mit kugelförmigen Flächen krystallisirende seyn (TromMsd.N. J. V. 1. 84); Trommsdorff (ebend. VII. 1. 25) "erklärt sie aberfür Aepfelsäure, bezeugte jedoch später (VIII. 1. 266), dass die vonPeschikr gesandte Probe seiner neuen Säure verschieden von Aepfel-säure sey. Vacquelin hatte einen bedeutenden Theil Citronensäureerhalten, wogegen Braconnot, in Uebereinstimmung mit Trommsdorff,die im Eisenhut an Kali und Kalk gebundene Säure für Aepfelsäure er-klärte. ReiNsch (Buchn. Repert. 1837. VIII. 396) fand beim Auflösendes Extract. Aconili % seines Gewichts schwerlösliche Krystalle, die erfür weinsaure Kalkerde erklärt. Ein ähnliches schwerlösliches Kalksalz vonoktaedrischer Form hatte schon früher Bennerscheidt (Brandes' Arch.XXXI. 193) beschrieben ,• jedoch nicht untersucht. Berzelius hätte inseinem Lehrbuche der Chemie (1833. Bd. II. 145) angegeben, dass dieSäure, welche sich bildet, wenn man Citronensäure in einer Tempera-tur von 160" R geschmolzen erhält, grosse Aehnlichkeit habe mit derin Verbindung mit Kalkerde im Geschlechte Aconitum vorkommendenSäure, der Aconitsäure. Dahxström (XV. Jahresbericht. 1836. 270)untersuchte beide Säuren, und fand, dass sie gleiches Atomgewicht undgleiche Zusammensetzung haben, nämlich C l 'H 2 0 3 . Dieselbe Zusam-mensetzung haben ferner die Fumarsäure und die Brenzäpfelsäure (Pa-ramaleinsäure), und es bleibt noch zu untersuchen, in welchem Ver-hältniss diese Säuren gegen einander stehen.
Der Sturmhut wird selten in Pulverform, meistens als Extract an-gewandt. Als Gegengift gegen die narkotischen Wirkungen desselbenwerden Pflanzensäuren, Essig, Citronensäure , empfohlen.
Adeps suiilus. Schweineschmalz.Sus Scrofa Lwjr.
Es werde nur gut ausgewaschen angewendet.
Sus Scrofa Linn. Gemeines Schwein.
Abbild. Brandt und Ratzebbrg Getreue Darstellung. HeftIII. Taf. 11.
Das Schwein, zur Classe der Säugethiere (Mammalia) , zur Ord-nung der Vielhufer (Mullungula) und zur Familie der Borstenthiere(Setigera) gehörig, liefert zweierlei Fett. Das weichere, Speck ge-nannt , befindet sich unmittelbar unter der Haut, das andere festereliegt in der Nähe der Rippen, der Eingeweide und der .Nieren. Dasletztere giebt nach dem Schmelzen das gebräuchliche Schweinefett oderSchweineschmalz. Die Nahrungsmittel, welche dem Thiere gegebenworden sind, haben grossen Einfluss sowohl auf die Güte des Fleischesals des Fettes. Das Fett besteht nach Wolff's Untersuchungen aus