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1 (1839) Einfache Mittel
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ACONITUM

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düng, zwei sind klappenförmig (cuculli), so lang als der Helm undvorwärts geneigt, die Spitze der Nägel ymgues) kaum merklich gewiin-pert, der Sporn kurz verdickt und schwarzblau ; die drei andern sindkurz und schmal, nur Rudimente von Blumenblättern. ZahlreicheStaubfäden mit dem breiten untern Theile dicht beisammen stehend,im obern Theile gekrümmt, violett und gevvimpert. Drei längliche,aufrechte, weichhaarige Fruchtknoten mit nach aussen gekrümmten Grif-feln treten nach der Blüthe divergirend auseinander und entwickeln sichzu adrig-runzligen Spaltkapseln mit unregelmässig dreikantigen Saaraen.Es variirt diese Art in der Behaarung (als glatte Form), in derBreite der Abtheilungen der Blätter, in der Gestalt und Stellung desHelms, in der Farbe der Blumen, worauf sich mehrere Arten von Rei-chenbach a. a. O. gründen.

Aconitum neubergense DeC. Reichenb.

A. neomontanum Wulf. A. Napellus Jacq.

Abbild. Reichem;. 1. c Tab. 69, Hayne XII. 14. (Acon.variabile).Auf den Alpen, aber auch auf niedrigem Gebirgen Deutschlands.Blüht vier bis fünf Wochen später als die vorige Art, der sie im All-gemeinen sehr ähnlich ist. Die Blätter dunkler grün, mit verhältniss-mässig breitern, kürzern Abtheilungen. Die Blüthenstiele mehr abste-hend und länger. Der Helm niedriger, der Schnabel kürzer.Aconitum cenraum Wulf. Reichenb.A. paniculatum Lam. DeC.

Abbild. Reicher. 1. c. Tab. 33.Auf den österreichischen Alpen, vom Juli bis September blühend.Der Stengel gewöhnlich bogig aufsteigend, die glatten Blätter mitschmalem, spitzem, aufwärts gebogenem Schnabel. Die kappenförmigenBlumenblätter stark vorwärts geneigt.

II. Cammaroidea.

Aconitum Stobrckianlm Reichenb.

A. intermedium DeC. A. Napellus Stoebck.

Abbild. Reichenb. I.e.Tab.71. Hayne XII. 15. (A.Cammarum.)Flor. Danic. Tab. 1698. (A. neomontanum).

Auf den österreichischen, schweizerischen und seltner auf denschlesischen Gebirgen. Stengel 3 — 5 Fuss hoch. Die Blätter vondenen des A. vulgare verschieden durch breitere Abtheilungeu und be-sonders durch die dunkelgrüne, stark glänzende obere Fläche. DieBlüthen aussen glatt; der Helm stark gewölbt, seine Höhe, von derMitte des Scheitels gemessen, der grössten Breite am Schnabel fastgleich. Die jungen Früchte ganz glatt, etwas gekrümint zusammen-neigend. (In Gärten oft mit weissen blaugerandeten Blumen als Var.bicolor.)

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