Zusätze
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Kräfte Salpetersäure entstehe. Der neue wirkende Körper ist der Kalk inder Kreide ?c. (Kali erzeugt nicht Salpeter). Der Luftzug in den Salpeter«fabriken wirkt also Zwiefach, erstens dadurch, daß er die des Sauerstoffs zusehr beraubte Luft erneuert, und zweitens dadurch, daß er bei trockner Wit-terung die der Salpeterbildung fähigen Materialien austrocknet, und ihnensehr sauerstoffreiche Feuchtigkeit bei feuchter Atmospäre zuführt.' Doch nmßder Luftzug nicht zu wirksam und von der Art seyn, baß er häufig die Lufterneuert, ohne daß die Oberfläche des Bodens gänzlich ausgetrocknet wird.Durch die Neigung der Vase, sich mit Säure zu verbinden, wird das Zu-saninientreten der in der atmosphärischen Luft enthalienen Bestandtheile, wirddie Bildung der Salpetersäure veranlaßt, und hierauf beruht auch die frei-willige Salpctererzeugung in Indien.
?<aii-uin elU'Iionicnin crn6iim. S. 615. Sprengel (Kastn. Ar»chiv. VIl. S. I6l.) beobachtete, daß die Salzpflanzen besonders bei NachtChlor entwickeln; auch im Sonnenschein geschieht dieses, nur wird dann schnellSalzsäure gebildet. Man kann dies leicht beobachten, wenn man die Erde,worin die Pflanzen stehen, mit Salzwasser tränkt; auch Kochsalz sollen sienach seinen Versuchen ausdünsten. Hiernach erklärt sich die Bildung deskohlens. Natrons in der Asche der Strandpflanzen..
Nucistn. Das Del. S. 630. Bleu (Trommsd. N. I> XIV. l.1827. G. 60.) hat gleichfalls einige vergleichende Versuche über käuflichesund über (aus von Würmern etwas gestochenen Muskatnüssen) selbst gepreß-tes Muscatnusol angestellt, und schließt aus denselben, daß das käuflicheOel Wallrath enthalte. Auch glaubt derselbe deutliche Spuren von Schwe-fel erhalten zu naben, denn sowohl mit Blei- als mit Wismuthsalzen ge-tränkt: Leinwandstreifen, die im Destillationsapparate angebracht waren, wur-den schwarzlich gefärbt; vielleicht rühre aber diese Reaction auf Schwe-fel von den in den Nüssen möglicher Weise zurückgebliebenen thierischen Thei-len her.
Aus dem ätherischen Muscatnußöl schied sich Iohn's Myristicin aus.
Nlieum. S. "05. Die Ungewißheit über die Mutterpflanze des Rha-barbers ist jetzt gehoben. Nr. Wallich, Inspector des reichen botanischenGartens in Calcutta, erhielt Saamen von der wahren Rhabarberpfianze,welche von dem Himalayagebirge und der großen Platte der chinesischen Tar-tarei bezogen worden. Er sandte Saamen und getrocknete Exemplare vonder ächten Rhabarberpflanze nach Europa an Colebrooke, welcher einePartie des Saamens dem Herrn Lambert übergab, der so glücklich gewe-sen ist, eine Anzahl Exemplare dieser wichtigen Pflanze in die Höhe zu brin»gen, so daß zu Ende des Herbstes die Blätter zwischen 15 Zoll und 1 Fußbreit, und die Stengel einen halben Zoll dick waren. Bei der Untersuchungergab sich, daß die Pflanze mit Nr. D on's Nneui» u„«tr»l« von Gosaino-fchan in den Himc.layaalpen identisch war, die vr. Wall ich nach dem dort