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1 (1828) Einfache Mittel
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des gewöhnlichen grünen Satzmehls nach 24 Stunden vollkommey auf. Die»ser Saft hatte einen starken und widrigen Geruch, der mit dem Gerüchekleingehackter Blätter von grünem Kohle die meiste Aehnlichkeit hatte. Derzur dicken Syrupsconsistenz abgerauchte Saft hatte allen Geruch verloren.Der Saft selbst röthete die Lackmustinttur nicht; durch salpeters. Silber wurdeein reichlicher erst lweißer, dann aber auch an einem sinstern Orte schwarzwerdender, und durch salpeters. Quecksilber ein gelber Niederschlag darinhervorgebracht.

Außer dem flüchtigen Stoffe enthalten die Blätter des Giftsumachs be-sonders Gerbestoff, Gallussäure, Starkemehl, Schleim, wahrscheinlich auchHarz. Eine genaue Untersuchung fehlt noch.

Der Giftsumach wird in Pulverform, im Aufgusse, in der geistigen Nin-ctur, auch wohl im Ertract verordnet. Die geringe Gqbe, in welcher diesesMittel gereicht wird, spricht dafür, daß ihm auch im trocknen Zustande nichtalle narkotische Wirkung abgehe; doch ist es auch vom Prof. Fouquier insehr großen Gaben ohne den geringsten Nutzen gegeben worden.

I'lllßacantk». Das Gummi. Tragant!).

Ein an der Lust erhärteter Saft irgend einer unbekannten ArtH,8t,wA»1u8 I.iim. aus Kleinasien.

Ein Gummi in verschieden gestalteten, oft auf mancherleiArt gedrehten, halbdurchscheinenden, auf dem Bruche glanzenden,weißen und gelblichen, geruchlosen, in Wasser zu einem dickenSchleime aufschwellenden, sehr schwer aufzulösenden Stücken,von fadem Geschmacke.

^5ti-»zn!u8 veru« Uüvier. Der wahre Traganthstrauch.Qinn. Ol. XVIl. vi»Äelp1ü». Nrs. 4. veolilnäri».^U88. Ol. XIV. l)r<l. 11. I^umino»»«.

Tournefort hatte ^8tr»z»!u8 eretipu» Iiinn. als die Mutterpflanzedes Traganths angegeben. Später wurde ^»truzalu« zuinniiter ^»biliar,ülere als Mutterpflanze genannt, was von Sieb er zweifelhaft gemachtwurde (Hänle's Magazin. 1823. März. S. 323,). Der Traganth wird nichtaus Kreta, sondern aus Kleinasien, hauptsächlich vom Berge Ida bezogen(Buchn. Repert. XVII. S. 453.), und die Art, welche ihn Liefert, ist so-wohl von ^. ereticn« als von H. zumnüte? verschieden, wächst auf diesemBerge in einer Höhe von 4500 Klaftern, und ist von Oliv ier alsH8tr»zillu8 verug beschrieben. Daß ^. Oetiou,» nicht die Mutterpflanzeseyn könne, hat Sieb er dargethan, und er sowohl als auch Nees v.Esend eck nehmen den ^. veru» als die wahre Mutterpflanze an.

Der Stengel dieser Pflanze ist strauchartig, sehr ästig, 2 3 Fußhochund ungefähr einen Zoll dick. Die zahlreichen Aeste stehen aufrecht, und sinddichc mit an der Spitze abstehenden dornigen Schuppen bedeckt, die von dem