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von ätherischem Oele hat, welches bei der Destillation mit Wasser übergeht.Das Harz schmilzt in der Wärme, und löst sich in Alkohol bis auf einenganz geringen weißen Rückstand auf, welcher aus einem in Wasser löslichenGummi, und aus einem in Alkohol und Aethcr unauflöslichen Harze besteht.Das Takamahak findet nur äußerlich zu Raucherungen Anwendung.
1°3lnarin<1i 8on k'ruetu« l'amarinäorum. Tamarinden.
I'lminrinäuz Inclie» I^inn. Ein Baum Arabiens und Ost-indiens.
Das schwarzbraune Muß der Hülsen, mit dazwischenliegendenSaamen, mit holzigen Fäden durchwebt, von einem angenehmensauren Geschmacke. Das amerikanische, an dem herben Gc-schmacke und an der braungelben Farbe zu unterscheiden, auch dassüßliche, schimmlige, durch Gahrung verdorbene und mit erweich-ten Saamen vollgestopfte, gar zu flüssige oder zu trockene werdeverworfen. Man sehe darauf, daß es nicht durch Kupfer verun-reinigt sey. ^^^^
'I'll»«rini>!i8 inäiel» I^!nn. Der indische Tamarindenbaum.I^inn. ll. XVl. Muninielpl,,». Ui-6. I. 'I'l'M!i<Iris».^U8». Ol. XIV. l)rc>. 11. I^eKiiinino»»«!.
Dieser schöne Baum von 30 — 40 Fuß Höhe, im Wuchst und in derBlattform der Acacie ahnlich, wächst in Ostindien, Arabien und Aegypten,ist aber auch nach Amerika verpflanzt worden.
Der Stamm ist aufrecht, dick, mit einer braunen schuppigen Rinde be-deckt, in weit ausgebreitete, abstehende, etwas aschfarbige Aeste gethellt, undhat zuweilen 3 Fuß im Durchschnitte. Das Holz ist braun, sehr hart midschwer. Die abwechselnden Blätter sind von schön grüner Farbe, gestielt, ge-fiedert und bis 5 Zoll lang. Die Blättchen sind klein, zahlreich, gegenüber-stehend, fast aufsitzend, eiförmig-länglich, ganz ungetheilt, stumpf und 6—10Linien lang. Die abwechselnden, wohlriechenden, großen, gelben, carmoisin-roth gestreiften Blumen stehen ungefähr zu zwölf in schlaffen etwas hängen-den Seitentrauben. Die Frucht, eine gewöhnlich fingcrslange und eben sodicke, etwas zusammengedrückte, bald gerade, bald einwärts gekrümmte, miteiner doppelten Rinde versehene Hülst ist ein- bis dreifächerig, und enthältmehrere (öfters drei) ziemlich große, glänzende, glatte, etwas winklig-rundli-che zusammengedrückte Saamen. Zwischen den beiden Rinden, wovon dieäußere trocken, dünn und zerbrechlich, die innere häutig ist, findet sich auchein dickes Mark.
Der Tamarindenbaum blüht im October und November; die Fruchtreift gegen Ostern.
Die enthülseten und zu Muß zerstoßenen Früchte dieses Baumes gebendie officinellen Tamarinden. Wir erhalten dieselben als eine mußige, schlei-