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I'acamallnc»

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8) verkehrt-eiförmigen, stumpfen, auf einer Seite ungleichen, weißen Blu«menblättern.

Nach Blume's Beobachtungen tritt aus der Rinde diese« Baume« eingelber Balsam hervor, der an der Luft zu einem gelbbraunen Harze von ei-gentümlichem Gerüche erhärtet, welches das ächte ostindische Nakamahak dar-stellt. Dieses Harz könnte, nach Blume, in Java in hinlänglicher Mengegesammelt werden, und aus der nahen Verwandtschaft dieses Baumes mitdem l^IuhKMum 1'»c2Mi,li2cil »üll!,, welches auf den Inseln Madagas-kar und Mauritius wächst, läßt sich mit vieler Wahrscheinlichkeit auf dieAehnlichkeit ihrer harzigen Gducte schließen und annehmen, daß beide Artendasselbe oder ein sehr ähnliches Harz liefern.

Die feinste Sorte des Takamahaks, die sehr selten ist, kommt in kleinenKürbisschalen vor, ist blaßgelb, und soll sich vorzugsweise durch einen ange-nehmen Geruch nach Lavendel und Ambra auszeichnen.

Im Handel kommen 3 verschiedene Sorten vor:

Die erste erscheint in unregelmäßigen, trocknen, zerbrechlichen Stücken,die gegen das Licht gehalten halbdurchscheincnb, von bräunlichgelbcr Farbe,außen mehr oder minder weiß bestäubt, auf dem Bruche schwach glänzend,gleichförmig sind. Der Geschmack ist unbedeutend, der Geruch bei der Er-wärmung eigcnthümlich, aber gerade nicht sehr angenehm.

Die zweite Sorte kommt in mehr flachen, weniger bestaubten Stückenvor; sie lassen sich leichter in der Hand erwärmen, sind auf dem Bruchemehr glasartig glänzend, und in einzelnen Stücken fast ganz durchsichtig, voneiner gelblichbraunen Farbe.

Die dritte Sorte, welche bald als Takamahak, bald als Amme von un-fern Droguisten verkauft wird, erhalten wir in kleinen rundlichen, aber auchin größern mehr stachen Stücken. Diese sind sehr leicht, stark weiß bestäubt,und zeigen auf dem Bruche unter einer mehr gelben Rindenschicht einenweißen «der gelblichen matten Kern. Die Farbe und auch der Geruch istdem Glemiharze zu vergleichen, wodurch sich diese Sorte leicht unterscheidet.Unsere deutschen Autoren nehmen dies für Ile»«,» emime, nach Guido urthingegen ist es das wahre Nakamahak.

Außerdem soll auch noch ein amerikanisches Takamahak, von V»^l»r»nctanllr-» 1^., ^m^riz tnmento«» 8pr., LlapKrium lomentn^um ^»r<z ,einem in Mexiko und Cura^ao vorkommenden Baume (Qinn. l^I. IV. 's«-tr»n<I>'ia. Ni-il. I. IVlonoz^üw; ^u»«. <^l. XIV. Urä, 1ö. 'I'ere!iii,t!>2>ce»e.) im Handel vorkommen, in derben Stücken von verschiedener Große,undurchsichtig, braunlich, mit untergemischten gelblichen und röthlichen Flecken,zerbrechlich, von angenehmen, angelikaähnlichem Gerüche und balsamisch-schar-fem Geschmacke; bisweilen erhält man auch als Takamahak nur eine spröde,trockne Masse, die halb graulichblau, halb gelb und von schwach balsamischemGerüche ist, so daß es fast unmöglich ist, mit voller Sicherheit über den Ur-sprung dieser verschiedenen Sorten Takamahaka zu entscheiden.

Das Takamahak verhält sich wie ein Harz, das einen kleinen Rückhalt

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