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H^eiicum II)8»npu8

^ IIyP«-l«un. Das Kraut. Johanniskraut.

Ih'pei-icum i>elforatum Linn. Das gemeine Hartheu. Johanniskraut.Qin». cl. XVlll. ?c>!)'2äeli>!>ill. Uiä. 4. pol^närw.^»88. ci. XIII. di-6. 8. Il^perieeae.

Das Johanniskraut ist eine ausdauernde Pflanze, welche in ganz Eu-ropa angetroffen wird, und an ungebauten, sonnigen Orten, auf Hügelnund Ackerrainen wachst.

Die Wurzel ist kriechend, sehr ästig, hart, holzig und von bioungelbti-cher Farbe. Sie treibt mehrere aufrechte, feste, sehr ästige, glatte, 23Fuß hohe, cylindrische Stengel, die da, wo die Blätter und Zweige sitzen,aufgeschwollen, und an diesen Zwischenknoten mit zwei entgegengesetzten Schnei-den versehen sind, welche durch die mittlere Rippe jedes Blattes hervorge-bracht wird. Die Blätter sind klein, gegenüberstehend, aufsitzend, halbum-fasscnd, länglich-eiförmig, etwas stumpf, glatt, hellgrün, ganz ungetheilt,durchsichtig punktirt, 6 9 Linien lang und 2 4 breit. Die Blumen sindgelb, von mittlerer Größe, kurzgestiett, sitzen am Ende der Nebenzweigezahlreich bei einander, und bilden ausgebreitete ästige Rispen. Der Kelchist einblättrig, bleibend, fünftheilig; die Blumenkrone fünfblättrig.

Das Kraut wird gewöhnlich mit den Blochen im Juni oder Juli einge-sammelt. Der Geruch ist schwach und angenehm; der Geschmack balsamisch-bitterlich und etwas zusammenziehend. Das Kraut und die Blumen sowieüberhaupt die ganze Pflanze enthalten einen rochen Farbestoff; die Blumenenthalten zwei Farbestoffe, einen gelben, der sich in Waffer auflöst, und sei-nen Sitz in den Blumenblättern hat, und einen rothen, welcher harzigerNatur ist, sich in Alkohol und Vel auflöst, und vorzüglich in der Narbe undFrucht enthalten ist,

Man verwechselt die Pflanze zuweilen mit dem vierkantigen Hartheu,(N^perioum yi>2<1i-2i,xul»i-«! I^inn.), welches sich aber durch den einfachen,vierkantigen Stengel, der nicht so holzig und ästig ist, unterscheidet.

Das Johanniskraut ist beinahe ganz außer Gebrauch gekommen, und esist nur noch das Iohannisöl im Gebrauche, an welches das Kraut den Far-bestoff abgiebt,

IIX88<ipu8. Das Kraut. Ysopkraut.H)880Z!U8 <MLin»Ii8 I^inn. Ein kleiner Strauch des südlichenEuropas, der bei uns in Garten gezogen wird.

Ein aromatisches Kraut, mit viereckigem Stengel/ entgegenge-setzten, lancettförmigen, sitzenden, ganzmndigen, unbehaartenBlattern, fünfzahnigcn Kelchen, fast mchenförmigen blauen Vlu-menkronen und abstehenden Staubgefäßen. Im Monat Maieinzusammeln.