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1 (1828) Einfache Mittel
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llip^ncaztanum

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so daß der Stengel gabelspaltig (llicnotumu») wird. Diese Zasern sind aus-wendig schmutzig rothgrau, welche Farbe auch die ganze Masse hat, inwen-dig aber sind sie weiß. Wenn man das Wurmmoos an einem trocknen Orteaufbewahrt, so sind seine Zäserchen trocken und so hart, daß sie sich zerbre-chen lassen; wird es aber an einem feuchten Orte aufgehoben, so werden siefeucht und biegsam. Der Geruch des Wurmmooses ist stark und widerlich,der Geschmack stark salzig. In Wasser geweicht schwellen die Zäserchen auf,entfalten sich, verlieren allmälig die braune Farbe, welche sie dem Wassermittheilen. Wegen etwas beigemischten Meersalzes knistern sie gelind aufglühenden Kuhle».

Das Wur!.,!uo°s muß leicht seyn, und so wenig als möglich Sand ent-halten. Es >oll bisweilen absichtlich mit Micken ca«t2neu8 I^eei-«ii ver-fälscht werden; dieser ist aber ganz braun, weich, hohl und spitzig.

Nach John enthalten 1C00 Th. Wurmmoos: Seesalz 92; Gallerte602; Gyps 112. Nach Bouvier: Gallerte 602; Pflanzenfaser 110;schwefels. Kalk 112; Kochsalz 92; kohlens. Kalk 75; Eisen, Talkerde, Kie-selerde und Phosphors. Kalkerde 17. 8. -^- 1008. Nach den neuesten Un-tersuchungen enthält es auch Jod, als Iodnatrium, den charakteristischenBestandteil der meisten Scegewächse.

Das Helminthochorton wird jetzt nicht mehr so häufig wie früher als«urmtreivendes Mittel in Pulverform, im Aufgusse oder im Gelee verordnet.Es ist auch in mehreren Fällen skirrhöser Drüsenverhärtungen mit sehr gün-stigem Erfolg« versucht worden.

Hi^oeaztÄNum. Die Rinde. Roßkastanienrinde.He8culu8 Hij,zx>e»«t2num I^inn. Ein im nördlichen Persien

einheimischer, jetzt in Deutschland gemeiner Baum.

Die Rinde der nicht gar zu alten Aeste, mit glatter, rothbrau-ner Oberhaut, innen gelblich, von bitterm zusammenziehendemGeschmacke. Sie weide im Frühlinge gesammelt.

Hesculu» Uippne-jZwnuin I^inn. Die gemeine Roßkastanie.I^inn. LI. VII. llleiMnüna. Ul6. 1. lNiunoZ^ni».^U8«. t!l. XIII. Ur6. 6. Xoerine»«.

Dieser Baum, welcher über 100 Jahr alt wird, und sich zu einer Höhevon wenigstens 60 Fuß erhebt, soll ursprünglich in den gemäßigten Gegen-den Asiens zu Hause seyn. Jetzt ist er in dem größten Theile Europas ein-heimisch, und wir finden keinen Baum, der, besonders zur Zeit der Blüthe,mit ihm verglichen werden könnte. Seine zahlreichen, schönen auf weißemGrunde rosenfarbig und gelb gesteckten Blumen, die sich an den Spitzen derZweige in großen, aufrechten, pyramidenförmigen Trauben aus der ausge-breiteten, buschigen, schattenreichen Krone erheben, gewähren einen sehr an-genehmen Anblick.

Der Stamm ist dick und gerade, das Holz zart, weiß und faserig, undI. 30

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