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1 (1828) Einfache Mittel
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llelmintlioclwrtog

zunehmen, daß diese fette Materie dem scharfen und kaustischen Dele ähnlichsey, welches Vauquelin (Verl. Jahrb. auf das Jahr 1807. S. 1.) imUelledoiu» Kiemali» gefunden hat. Z) Ein flüchtiges, widrig riechendesQel. Das Destillat hatte nimlich einen ekelhaften Geruch, und färbte sal-petersaures Gilber nach einigen Stunden braun. 3) Harz. 4) Wachs. 5)Eine flüchtige Säure, mit der fetten Materie verbunden. 6) Bitteres Prin«cip. ?) Schleim. 8) Galläpfeisaures Kali und saurer gallapfelsaurer Kalk,auf welche die Verf. weg:n des schwarzen Niederschlages in der Eisenauf-lösung, durch die Abkochung der Nieswurzel hervorgebracht, ohne daß thie-rischer Leim gefällt wird, schließen. 9) Thonerde und iM ein Ammoniak-salz, das aber nicht essigsaure« Ammoniak war.

Die schon bei den Alten berühmt und in Gebrauch gewesene Nieswurzist nicht dieser Ilelleiwru« nizei-, sondern, wie Tour nefort bewiesen hat,der jene Pflanze auf der Insel Anticyra, in Bootien, Euböa ic. fand, einevon allen europäischen ganz verschiedene Art, die namentlich von unsererschwarzen Nieswurz gänzlich abwich. Er nannte diese Species Uelleboiu»oneutÄli«; später ist sie U. <Mcin»U3 genannt worden.

Jetzt ist die schwarze Nieswurz, die ehemals häufig und gegen mancher-lei Krankheiten gebraucht wurde, nur selten im Gebrauche, am häufigsten inEitractform, sonst auch in der Tinctur, im Aufgusse und in der Abkochung;die kräftigste Form aber ist das Pulver.

He1nnntiiocli<irto8. Wurmmoos.Verschiedene Arten von (.'eimnium ^z»r6l,. und Ilutolnn»!»^., unter welchen bisweilen 8zili»eiooo<:cu8 IlelmintliocUur-

to« H^»rän. vorkommt, im mittelländischen Meere an der KüsteCorsikas häufig.

Gelblichbraunliche, daumensdicke, aus sehr feinen, vielspaltigen,

zähen Faden zusammengesetzte Algen, von salzigem Geschmacke

und einem Seegeiuche.

Dieses Gemenge mehrerer kleinen Pflanzen aus der Familie der Algenwird theils von den Felsen abgerissen, theils auch von den Wellen an dasUfer geworfen, von den Einwohnern gesammelt, und ganz so in dem Zu-stande, wie es eingesammelt worden, d. h. noch mit vielen Unreinigkeiten,Schalthieren, Sand u. s. w. vermengt, zu uns gebracht. Agardh hat22 verschiedene Secgewächse gezählt, als, außer den angegebenen: ^unterv»prulifera und t!> catenata .^., luouz purpureus, plunw»«», daid.itu»etc., OniHlIinll oNieinzli» und iu^>«n8, Blätter der Xo«t«l2 inui-in» u. s. w.

Diese Gesommtmasse, wie sie zu uns kommt, besteht aus unzähligenZäserchen, die mit ihrem untern Ende auf Sandstückchen aufsitzen, auf denensie vegetirten. Jede Zaser ist als ein Stcngelchen anzusehen, welche« sichgabelförmig in zwei Aeste theilt, die selbst wieder gabelförmig gespalten sind,