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1 (1828) Einfache Mittel
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Ilelleboru« »Ibuz

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Menyanthine (Iourn. XVl. 2. S- 86. und XVlII. 2. S. 97.) und Bro-ll, n not's Datiscine (Gmelin's Handb. d. Eh. 2teAufi. S. 1443.) kommenin allen Stücken mit dem Inulin überein, welches sich überhaupt noch invielen andern Wurzeln findet, als in der Zeitlose, in der Bertramwurzel,der Engelwurzel, der Altheewurzel u. s. w. Es ist ein weißes oder gelblich-weißes durchscheinendes, körnig anzufühlendes Pulver ohne Geruch und Ge-schmack, in kaltem Wasser unauflöslich, in ^ Wasser von 60 ° auflöslich,die Auflösung schleimig, nicht kleisterartig. Bei dem Erkalten und durch Al-kohol wird es wieder niedergeschlagen.

Die Alantwurzel wird, als ein auf die Organe der Brust und auf dieHaut specifisch wirkendes Mittel, in Pulverform, in der Abkochung, nichtim Aufgusse, am häufigsten aber im Extracte verordnet; auch wird mit Schwei-neschmalz eine Salbe daraus bereitet.

HeIIeboru8 albus. Die Wurzel. Weiße Nieswurzel.Vellltrum »IÜIUIN I^inn. Eine ausdauernde Alpenpflanze der

Schweiz und des südlichen Deutschlands.

Eine walzenförmige, außen schwarzliche, von den abgeschnitte-nen Wurzelzasern genarbte, innen weiße Wurzel (Wurzelstock), vonsehr scharfem brennendem Geschmacke, gerieben heftiges Niesen er-regend , giftig. Bewahre sie vorsichtig den Verordnungen gemäßauf. Die Gabe bis zu einem Gran.

V«r»tlum »Idum I^inn. Der weiße Germer. Weiße Nieswurzel.Veriltrum I>ud«Iil»num Lern!,. Der Lobelische Germer.

I^inn. Ol. XXIII. ?«I)ZÄii>i». 0r<l. I. Hfonuecil».

Hu»». Ol. III. 01-6. Z. ^unci.

Der weiße Germer wachst auf Wiesen in den Ebenen und auf den Al-pen in Oestreich und Ungarn.

Die Wurzel besteht aus einem einfachen, runzligen, außen schwärzlichen,innen weißen, ziemlich großen Wurzelstocke, der mit vielen weißen Wurzelza-sern besetzt ist. Aus diesem erhebt sich ein 2, 3 bis 4 Fuß hoher Stengel,welcher nach unten mit vielen ovalen, ungefähr 6 Zoll langen und halb sobreiten, weichen, der Länge nach gefalteten, auf der untern Seite schwachbehaarten Blättern besetzt ist. Außerdem trägt derselbe noch weitläufigerstehende, kleinere, lancettförnüge Stengelblätter, und nach oben grünlichweißeBlüthentrauben.

Der Lobelische Germer, welcher von mehreren Autoren als eine Spielartdes vorigen betrachtet wird, wächst auf den höheren Bergen der Schweiz, inKärnthen und Krain. Er kommt dem vorigen sehr nahe, doch stehen dieNlättchen der Blüthenhülle (Mala) mehr aufrecht, und sind blaßgrün mitdunklern Nerven.

Der von den Wurzelfasern befreite Wurzelstock beider Pflanzen ist als