Ilelenmm
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etwas gewürzhaftem Geschmacke.einzusammeln.
Im Monat April und Mai
^leenoma Ke^raoea I^inn. Der gemeine Gundermann.I>ini>. <^>. XlV. Vi<i)'n2ini». Orä. 1. <3^ mn««^«rn»m.Huzz. d. VUI. «i-Ä. 6. l^abiatlie.
Diese in Deutschland und in den übrigen Landern Europas sehr häufigePflanze wächst gewöhnlich in schattigen, feuchten Gebüschen und Waldernan Zäunen, alten Mauern, Dämmen und Wiesenrändern.
Die Wurzeln sind dünn und faserig. Die langen, ästigen, viereckigen,saftigen, femhaarigen Stengel liegen meistens auf der Erde, treiben an denGelenken Wurzeln; die blüthentragenden stehen aufrecht. Die Blätter sinddunkelgrün. Die Blumen stehen gewöhnlich zu dreien von beiden Seitenquirlfdrmig, und sind blau. Der Kelch ist einblättrig, fünfspaltig; die Blu-menkrone gleichfalls einblättrig und rachenförmig; die Oberlippe zweitheilig,die Unterlippe dreitheilig.
Diese sehr bekannte Pflanze, von der es Abarten mit großen Blumen,Stengeln und Blättern, mit purpurfarbigen oder weißen Blumen giebt, blühtim April bis Juni, und bisweilen im Herbste noch einmal.
Das Kraut besitzt einen angenehm bitterlichen etwas scharfen Geschmack,und schwach gewürzhafter. Geruch, welcher letztere beim Zerreiben stärkerwird. Es wird als Nhee oder im Aufgusse als Brustmittel verordnet; auchder ausgepreßte Saft des frischen Krautes zu Kräutercuren.
Ilelsnimn «eu Nnuls. Die Wurzel. Alantwurzel.
Inull, tlelenlum I^inn. Eine perennirende Pflanze Deutschilands und der Schweiz.
Die außen gelblichgraue, innen weiße Wurzel, mit Bläschen,die mit einem wie es scheint braunen glanzenden Harze angefülltsind, mit dünner Rinde, schwammigem hartem Holze, von scharfbitterlichem Geschmacke und gewürzhaftem Gerüche. Sehr häusigwird sie gereinigt und der Lange nach zerschnitten feil geboten. ImHerbste oder Frühling einzusammeln.
luulu Ileloniun, I^inn. Der wahre oder gewöhnliche Alant.Qinn l^I. XIX. 8^!>T«ne«ill. k>^> 2. l'uhFamw »uperllu».Hu«5. ci. X. Ort!. Z. Oi-)'i>>Iiitei-»o.
Der Alant wächst in Italien, Frankreich, England, Holland, in derVchweiz und in Deutschland auf schattigen fetten Wiesen, an Zäunen, Acker-randern und Dörfern.
Die Wurzel ist dick, ästig, fleischig und fahlgelb ober bräunlich vonFarbe. Der Stengel ist aufrecht, stark, hart, eckig, rauh, trägt mehrereAcste, und erreicht eine Höhe von 4 — 5 Fuß. Die Wurzelblütter fmo