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1 (1828) Einfache Mittel
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Gerüche, brennendem, campherartigem, hinterher kühlendem und etwas bit-terlichem Geschmacke, von 0,912 spee. Gew. bei 15 ° R. Zugleich war Es-sigsäure mit übergegangen.

Die weißlichgelben Körner dieses Gummiharzes fand Meißner gänz-lich au« Gummi bestehend, wahrscheinlich von ätherischem Oele durchdrun-gen, welches jedoch gewöhnlich nur bei dem Harze stattfindet.

500 Th. Galbcmum gaben- Harz Z29; Gummi HZ; Traganthstoff 9;Ertractivstoff mit Aepfelsäure I; Oel 17; Feuchtigkeit 10; Rückstand vonvegetabilischen Tyeilen 14. 8. --: 49s.

Bei der trocknen Destillation giebt das Galbonum kein Ammoniaks aberman erhalt aus demselben ein schön indigblaues Oel, welches sich leicht inAlkohol auflöst, und diesem die blaue Farbe mittheilt. Nach Fiddechowist das Oel erst grün, dann dunkelblau, später violett und zuletzt geht einbraunrothes stinkendes Oel über.

Nach Pelletier bestehen 100 Th. Mutterharz aus: Harz 66,86;Gummi 19,28; holzigen Theilen und Unrcinigfciten 7,52; saurem äpfels.Kalke eine Spur; ätherisches Oel und Verlust 6,34.

Das Galbanum wird zum innerlichen Gebrauche nur in Pillenform ver-ordnet; außerdem geht es in mehrere Pflaster ein.

Qall»«. Gallapfel.

Aufschwellungen der Blätter der Huerou» infeetoria Oliviori,

eines kleinen morgenlandischen Baumes, durch den Stich vont^niz>8 tzueioug klllii I^iun. hervorgebracht.

Warzenförmig-stachlige rundliche Körper, oft mit einem Locheversehen, beinahe gestielt, hart, gelblich-aschgrau, von einem her-ben Geschmacke, adstringirendes Princip und Gallussäure enthal-tend. Die schwereren sind vorzuziehen.

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Huercu» infeeturi-l 01iv. Die Färbereiche, Gallapfeleiche.I^inn. (l. XXI. I>Ionuee!ll Nrd. 8. pol/niiäri,.5u«8. l^I. XV. vr»I. 5. Hinrntiloelle.

Erst in der neueren Zeit (Vergl. Willdenow in Verl. Jahrb. aufdas Jahr 1808. S. 5s.) ist durch Olivier diese Eichenart als die wahreGallipfeleiche bekannt geworden. Sie ist durch ganz Kleinasien, vomBosporus bis nach Syrien, und von den Küsten des Archipels bis an dieGrenzen von Persien verbreitet, wo sie in bergigen Gegenden häusig vor-kommt.

Sie bildet einen kleinen ästigen, strauchartigen, ungefähr 6 Fuß hohenStamm. Die Blätter sind gestielt, oval-länglich, ungefähr 2 Zoll lang, 1Zoll breit, auf beiden Seiten glatt und von blaßgrüner Farbe, Die männ-lichen Blüthen kommen gleichzeitig mit den Blättern aus den bräunlichenKnospen hervor; die weiblichen Blüthen stehen sehr kurzgestielt oder fast