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1 (1828) Einfache Mittel
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tialbanum

nern (Lalbllnun, in xrllniz) besteht aus kleinen, höchstens haselnußgroßen,kugeligen, etwas durchscheinenden, gelblichweißen oder gelbröthlichen unter sichzusammengebackenen Körnern. Dies ist die bessere Sorte. Die zweite be«steht aus Klumpen, Kuchen oder größeren Massen (Laldanum in i»»»»i»)von bald Heller, bald dunkler brauner Farbe, und mit mehr oder wenigerweißen Körnern untermischt. Je mehr weißliche Körner, je weniger Saamenund andere Unreinigkeiten in diesen Massen enthalten sind, je rein« und Hel-ler von Farbe sie vorkommen, desto besser und brauchbarer ist die Sorte.Der Unterschied ist wahrscheinlich der verschiedenen Gewinnungsweise zuzu-schreiben.

Ganz verwerflich ist das dunkelbraune, von jenen gelblichen Körnernentblößte, sehr schmierige, viele Sagespähne, Saamenkörner, Sand und an»dere Unreinigkeiten enthaltende Galbanum, welches oft mit einem schlechtenAnunoniakum oder einem andern aus Sicilien kommenden rothen Schleim-harze verfälscht ist.

Das Galbanum ist in der Kälte spröde, in der Warme erweichend, vonstarkem eigenthümlichen, widrigen Gerüche, und einem bitterlich scharfen er-wärmenden Geschmacke. Zum pharmaceutischen Gebrauche muß es bei Frost-kälte gepulvert, und dadurch von den etwa anhängenden Unreinigkeiten be-freit werden.

Das Galbanum gehört seiner Mischung nach zu den Schleimharzen.

Neumann erhielt aus einem Pfunde Muttcrharz 6 Quentchen äthe-risches Oel, nebst einem sehr kräftig schmeckenden und riechenden destillirtenWasser.

Fiddechow's Analyse (Verl. Jahrb. 1816. S. 230.) ist durch die vonMeißner (Trommsd. N. I. I. 1. S. 3.) sehr ergänzt worden.

Bas Mutterharz wurde mit Alkohol ausgezogen, und von diesen Tinctu-ren der Alkohol wieder abgezogen. Dieser hatte einen Nhcil des ätherischenOeles mir sich übergeführt. Aus dem nach völliger Verdunstung des Wein-geistes gebliebenen Rückstande zog Wasser nur eine unbedeutende Menge vonErtractivstoff mit einer Spur von Aepfelsäure aus. Das Harz selbst wargeschmacklos, löste sich in Alkohol und Aether leicht, in 50 Procent hattigemWeingeiste aber und auch in Mandelöl gar nicht auf, und gab mit Salpe-tersäure behandelt Kleesäure, Essigsaure und eine gelbe, jedoch nur wenigbittere Substanz.

Der Rückstand wurde nun mit Wasser ausgezogen, wobei die Auflösungetwas trübe blieb, und die darin schwimmenden Flocken davon getrennt sichals dem Traganthstoff am nächsten kommend zeigten.

Bei der Destillation von 24 Unzen Wasser über 2000 Gran Galbanum,von welchem 8 Unzen übergezogen wurden, folgten nach den ersten 60 Tro-pfen ungefärbter wäßriger Flüssigkeit, eine halbe Stunde lang Tropfen einesweißen Oeles, welches auf der Oberfläche des schon übergegangenen Wassersschwamm, und endlich mit Oel geschwängertes Wasser. Das Galbanumölwar völlig weiß, durchsichtig, von galbanumartigem, etwas campherähnlichem