OalKanum
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Ein Gummiharz in Kuchen aus gemeiniglich zusammengekleb-ten Körnern, seltener in abgesonderten Körnern, weißgelblich, mitweißen Flecken, in kleineren Stücken fast durchscheinend, wenigglänzend, in der Kalte zerbrechlich, durch die Wärme der Handerweichbar, von bitterscharfem Geschmacke, und starkem etwaswidrigem Gerüche. Wasser löst ungefähr den dritten Theil aufmit milchiger Auflösung, Weingeist löst eine größere Menge auf,mit gesattigt gelber Auflösung.
Linne bezeichnete als die Mutterpflanze des Galbanum Lubon «»I.daniim» weil Herrmail n aus dieser Pflanze einen Saft erhalten hatte,welcher dem Galbanum an Gerüche ähnlich war, was jedoch Treviranusnicht bestätigt gefunden hat; auch geben die Blätter keinen demselben ähnli-chen Geruch. Ludun 6»lb2nuin soll ferner nur am Eap wachsen, und indiesem Falle konnte es weder den Griechen und Römern, was nicht bezweifeltwerden kann, noch zu Moses Zeiten bekannt gewesen seyn. Nach Richard'«Bemerkung kommt diese Pflanze jedoch auch in Aethiopien vor, wodurch danndie historischen Zweifel entfernt würden. Sprengel sagt jedoch, daß diePflanze, die nach Dioskoribes eine rerul» ist, uns noch gar nicht be-kannt sty.
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Das Vaterland dieses Doldengewächses ist das Vorgebirge der gutenHoffnung, nach Richard überhaupt Afrika und besonders Aethiopien.
Die Wurzel ist holzig, und der strauchartige, walzenrunde, glatte, ästigeStengel wird 4, 5 bis mehrere Fuß hoch. Die 2 und Zmal gefiedertenBlättchen sind von zart grüner, etwas bläulicher Farbe, die Blättchen eiför-mig-keilförmig, ziemlich groß, fächerförmig ausgebreitet. Die grünlichgelbenBlumen sind alle fruchtbar und einförmig; sie stehen in wenigen, dichten,großen Enddolden, die aus vielen Strahlen, wovon die mittleren kürzer sind,bestehen. Der Kelch ist bleibend und fünfzähnig; die Krone wird aus fünflancettförmigen Blumenblättern gebildet; die Frucht besteht in zwei glatten,länglichen, eiförmigen Saamen.
Alle Theile der frischen Pflanze enthalten einen Milchsaft, der zum Theilvon selbst ausschwitzt, größtentheils aber dadurch gewonnen wird, daß manden Stengel über der Wurzel quer durchschneidet, wo dann dieser Milchsaftausfließt, an der Luft erhärtet und gesammelt wird; auch wird es durchbloße Einschnitte gewonnen, die man einige Zoll über der Erde in die Zweigemacht, aus welchen dann eine große Menge Tröpfchen hervorkommen, diesich an der Lust verdichten und gesammelt werden.
Es kommen im Handel zwei Sorten Galbanum vor. Die erste in Kör»
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