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1 (1828) Einfache Mittel
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^urantilun ^urmn luliatum

nschen Oele, theils dem vorzüglich kräftigen Ertractivstosfe, der in Wasserund Alkohol von 80 Procent fast gleich auflöslich ist.

Der wäßrige Aufguß ist gelb, die Abkochung rochgelb, von einem ange»nehmen bittern Pomeranzcngeschmacke. Die ofydirten Visenauflösungen ver-ändern die Farbe in das Dunkelbraune, wie bei den Blättern; Leimaustö-sung bringt keine Trübung hervor. Galläpfeltinttur bringt nur eine schwacheTrübung, salzsaures Zinn nur einen geringen lockern Niederschlag hervor;die Meiaufldsungen erzeugen einen reichlicher« Niederschlag, so wie auch dasorydirte salpetersaure Quecksilber. Brechweinsteinauflösung verändert die Ab-kochung nicht; Säuren hellen die Farbe auf, Laugensalze machen sie dunkler.Eine Unze des von der weißen Substanz so viel als möglich befreiten Pome-ranzengelben liefert etwas über 3 Quentchen eines dunkelbraunen, sehr kräf-tig bitter und pomeranzenartig schmeckenden Ertracts.

Der geistige Auszug verhält sich beinahe wie der wäßrige, das geistigeExtract ist etwas Heller von Farbe als das wäßrige, steigt von einer Unzebis auf 8 Scrupel, und hat einen aromatischen, sehr kräftig bittern, ange-nehmen Pomeranzengeschmack.

Zum pharmaceutischen Gebrauche muß nur das Pomeranzengelbe genom-men werden. Das davon bereitete Pulver giebt einen sehr kräftigen aroma-tischen Zusatz zu andern Pulvern; es muß in verkorkten Gläsern aufbewahrtwerden. Beim Aufgusse vermeidet man das Verflüchtigen der ätherischen Theile;sollen sie zu einem Decocte zugesetzt werden, so muß dies nur gegen dasEnde geschehen. Kräftiger ist ein weiniger oder geistiger Auszug.

Auch die mit Zucker eingemachten Pomeranzenschalen geben ein ange-nehmes Magenmittel ab.

5 ^urimtium. Das Oel der Schalen. Pomeranzenschalenöl.

Dieses ätherische Oel (Meuin curtlruin .^urailiioriirn) wild durch

Destillation aus den trocknen Schalen erhalten. Es ist gelb, dünnflüssigund angenehm von Gerüche und Geschmacke. Spec. Gew. ^n^ 0,888. Essetzt in verschlossenen Gefäßen campherartige krystallinische Klümpchen ab;durchs Alter wird es dick und braun.

^urum luliatum. Blattgold.

Ein Präparat technischer Werkstätte.

Das in die dünnsten Vlättchen gebrachte Gold.

Das Gold ist seit den ältesten Zeiten bekannt.

Es wird nur in kleinen Quantitäten angetroffen; aber man hat es inden meisten Ländern gefunden, obgleich es eigentlich in den wärmern Zonender Erdkugel am häufigsten vorkommt. Es kommt immer gediegen vor,theils ziemlich rein, theils mit Schwefel- und Arsenikmetallen gemischt. Inder größten Menge und mit der geringsten Mühe erhält man das Gold imsüdlichen Amerika und bei dem uralschen Gebirge in Sibirien, wo man es