^urilntium
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ist bitter pomeranzenartig, etwas ekelhaft. Das geistige Ertract betrögt fasteben so viel.
Die Pomeranzenblätter werden in Pulverform, im Aufgusse, oder auchm der Abkochung verordnet. Sie werden in Convulsionen und in der Epi-lepsie gerühmt, erfodern aber einen mehrere Monate hindurch fortgesetztenGebrauch.
H.urantiuni. Die unreifen Früchte. Unreife Pomeranzen.
Die unreifen getrockneten kugelrunden Früchte, die auserlesenenbis zur Größe einer Kirsche, grünlich schwarz, gewürzhaft bitter.
In den Ländern, wo es viele Pomeranzmbäume giebt, weiden alle diekleinen Früchte, welche abfallen, aufgelesen, und nach dem Trocknen, so wiesie sind, in den Handel gebracht. Sie enthalten einen bittern Extractivstoffund ätherisches Oel, welche beide von den in der Pomeranzenschale enthal-tenen nicht verschieden sind. Auch der Aufguß und die Abkochung zeigen einbeinahe gleiches Verhalten; Gisenauflösungen färben sie dunkelbraun, in kur-zer Zeit setzt sich ein ziemlich «ichlicher lockerer Niederschlag zu Boden. Vonder Galläpfeltinctur wird die Abkochung gar nicht, und von salzsaurem Zinnkaum merklich getrübt. Es findet sich keine Spur von Gerbestoff darin. Daswäßrige Ertract beträgt ^ des Ganzen, ist dunkelbraun, und aromatisch bit-ter ohne alles Zusammenziehende.
Das beste Ausziehungsmittel der unreifen Pomeranzen ist der Weingeist,und daher werden sie auch am häufigsten in der Nnctur als magcnstärkendesMittel verordnet.
^ui-ÄNtium. Die Schalen der Früchte. Pomeranzenschalen.
Die Schale der reifen Frucht, von aromatischer Bitterkeit undangenehmen Gerüche.
Wir erhalten die Pomeranzenschalen in ziemlich harten, nicht sehr dicken,länglichen, spitzig eirunden Stücken, aus einer außen dunkelgelben oder bräun-lichen, mit vielen Löchern durchstochenen Rinde, und einem inner» weißen,mehr oder weniger dicken, etwas schwammigen Marke bestehend. Nur dieäußere Rinde hat einen angenehmen gewürzhaften Geruch und einen aroma-tischen, erwärmenden, kräftig bittern Geschmack. Vom Marke befreit gebensie das Gelbe der Pomeranzenschalen <Mav«<l«, eurticum .Vurllntioi-lliu).
Eine andere im Handel vorkommende Sorte sind die Curassaoschalen(t^ort. <üui-a882<>), welche weit dünner sind, weniger Mark enthalten, brau-ner von Farbe, größer, und von einer kräftigern aromatischen Bitterkeit sind.Sie sollen aus der amerikanischen Insel Curassao kommen, und von unrei-fen Früchten gesammelt werden; die häufig darunter vorkommenden grünenSchalen sprechen dafür.
Die Pomeranzenschalen verdanken ihre Wirksamkeit theils einem äthe-