I'inetma lolli
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Pulver ab, reducirtes Gold, und die Galläpftltinctur zeigt dann eine graueFarbe. Mit größerer Verdünnung der Auflösung tritt die Farbe immermehr als eine ins Violette spielende Purpurfarbe hervor, die immer blasserwird. Bei LOwfacher Verdünnung der Goldausiösung ist sie noch dunkelviolettblau; 20,00Ufache Verdünnung ist die Grenze, wo sie nicht mehrmerklich ist.
Salpetersaure Silberauflösung wird mit braunlichgelberFarbe gefällt, und mit Hülfe der Warme scheidet sich das Silber reducirtin Form eines grauen Pulvers ab, das sich in engen Röhren an die Wan-dungen des Glases als eine Haut anlegt. Bei IWOfacher Verdünnung istdie Reaction nicht mehr merklich.
Blei wird aus seiner salpetersauren und essigsauren Auflösung mitstrohgelber Farbe niedergeschlagen; bei 20,0U0facher Verdünnung der Auf-lösung tritt noch eben ein schwaches Opalisiren ein.
Quecksilber, sowohl das Oxydul als das Oxyd, wird aus der salpe-tersauren und essigsauren Auflösung sehr reichlich in gelben, ins Braune sichziehenden Flocken (einigermaßen orangcgelb) gefällt. Das Quecksilberchloridgiebt schon bei einer luofachen Verdünnung seiner Auflösung keinen merkli-chen Niederschlag.
Zinn wird aus der Auflösung des Zinnchlorürs reichlich gelb nieder-geschlagen , auch bei freier Säure; bei einer 20,000fachen Verdünnung istdie Trübung noch merklich.
Kupfer wird braunlich gefallt; bei einer 200fachen Verdünnung desschwefelsauren Kupferoxydes findet keine merkliche Reaction mehr statt.
Antimon wird aus seiner Verbindung mit Weinstein (Brechweinstein)gelblichweiß gefallt, doch erfolgt bei 100facher Verdünnung der Auflösungerst nach 24 Stunden ein Niederschlag.
Wismuth wird pomeranzengelb; Nickel grünlichweiß; Kobaltblaß röthlichwciß; Uran chocoladefarben; Chrom braun; Molybdändunkelbraun; Cerium weiß; Arseniksäure gelblich gefällt. Platinwird nicht wie das Gold reducirt, sondern es wird nur in blaßgelben Flockenniedergeschlagen. Nicht gefällt werden die Oxyde des Zinks, Mangansund Arseniks.
Bei Bearbeitung vegetabilischer Stoffe kann man den geistigen Auszugmit Gallapfeltinctur auf das Vorhandenseyn eines Pflanzenalkaloids prü-fen, indem dieses dadurch niedergeschlagen wird. In einer thierischen Flüs-sigkeit zeigt sie durch einen starken, flockigen, sich bald wie ein Harz zu-sammenballenden Niederschlag das Daseyn von Gallerte, sowie in Pflan-zenauszügen das Daseyn einer thierisch-vcgctabilischen Materie (Phytcuma-colla) an.
^ I'inctulcl lacli. Iodtinctur.
Das Jod ist ein sehr sicheres Reagens auf Starke, mit der es ejneschöne blaue Farbe hervorbringt. Geistige Iodtinctur zu trockner Stärke