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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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ten, bei I5,c>90facher nach einer halben Stunde, bei 20,c>oafacherach ei-nigen Stunden, bei 30,000facher nach etwa 12 Stunden, und die Grenze derTrübung ist bei lOHOtMfacher Verdünnung, b) Arsenik säure. DerNiederschlag ist mehr stockig, und bei IWfacher Verdünnung fast käsig, wirdin einem Uebermaße der Säure aufgelöst, man muß daher die auf Arsenik-säure zu prüfende Flüssigkeit ins Kalkwasser gießen, und nicht umgekehrt.Bei 16,U<wfacher Verdünnung ist die Trübung noch im ersten Augenblicke merk-lich, nach 24 Stunden lagert sich noch ein merklicher stockiger Niederschlagab; die Grenze ist die 20,N00fache Verdünnung, e) Phosphorsaure. DerNiederschlag ist flockig, im Uebermaße der Säure austöslich. Bei 4dl)0fa-cher Verdünnung erfolgt noch ein leichter Niederschlag nach einer Viertel-stunde; die Grenze ist bei 50<X>facher Verdünnung, ü) Arsenige Säure.Bei lOOOfacher Verdünnung zeigt das Kalkwasser ^ Gran weißen Arseniknoch durch eine sehr merkliche Trübung und weißen Niederschlag an; bei2l)Wfacher Verdünnung und einer solchen Menge der »erdünnten Auslösung,daß 2i Gran weißen Arseniks dann enthalten ist, erfolgt «och nach einigenStunden deutliche Trübung. Die Grenze der Trübung findet bei ZOOOfa-cher Verdünnung statt. Der Niederschlag ist in einem Uebermaße der arse-«igen Säure austöslich. Auf glühende Kohlen geworfen verbreitet er deut-lichen Knoblauchgeruch, und kann auch zur Reduction des Arseniks in einerGlasröhre mit Kohle benutzt werden, e) Weinsäure. Der Niederschlagist mehr pulverig, und in einem Ueberschusse der Säure leicht austöslich.Bei ic>oc>facher Verdünnung erfolgt die Trübung erst nach einer Viertel-stunde, bei 16,c>00facher ist sie aber noch merklich, l) Zitronensäure.Bei 500facher Verdünnung erfolgt die Trübung erst nach einigen Minuten;die Grenze ist bei 800facher. ß) Schwefelsäure; auch die concentrirtebringt in den ersten Minuten leine Veränderung hervor, erst nach einerViertelstunde setzen sich Nadeln von schwefelsaurem Kalke an die Wände ab;der Gyps ist nämlich zwar austöslichcr als der Kalk, aber durch die zuge-setzte Schwefelsäure ist mehr als noch einmal soviel Gyps gebildet worden,als Kalk vorhanden war.

Z) Das Kalkwasser dient daher häufig bei Pflanzenanalysen, besondersbei Untersuchung der ausgepreßten Säfte ans Kräutern, Früchten, die Säu-ren, die damit schwerauflöslichc Verbindungen gebend wie die Kleesäure,Weinsaure und auch die «Zitronensäure von der Aepfelsaure zu trennen, unddas Dafenn dieser letzteren auszumitteln.

4) Das Kalkwasser kann auch zur Entdeckung und Abtrennung derBittererde aus ihren Verbindungen mit Säure» gebraucht werden, wennkeine andere Erde, wie z. B. Thonerde, mit im Spiele ist. Bei IMdfa-cher Verdünnung der Auflösung der salzsauren Talkerde ist die Trübung imersten Augenblick« eben noch merklich, bei 16NUfacher Verdünnung erfolge»och nach einigen Stunden ein lockerer Niederschlag, bei 20lX)facher Ver-dünnung ist die Grenze einer merklichen Reaction.

5) Endlich dient das Kalkwasser, um gewisse Metalle in ihren salzigen