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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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309
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derselben zersetzt wirb, ber als schweflige Säure bei der angeuxmdten Wär-me entweicht; der unzersetzte Theil der Schwefelsäure verbindet sich abernur mit dem oxydirten Kupfer zu schwefelsaurem Kupferoxyde, daher denndie Schwefelsaure in dem angegebenen Uebermaße angewandt werden muß.Die Erhitzung wird so lange fortgesetzt, bis die Masse in der Retorte völ-lig trocken geworden ist, wo sie eine schmutzigweiße Masse bildet. Diesewird zerrieben, in heißem destillirtem Wasser ausgelöst, die blaue Auflösungfiltrirt, und zur Krystallisation gebracht.

Das schwefelsaure Kupfer schießt in schön blau gefärbten rhomboidalenKrystallen an; das specifische Gewicht derselben ist -n- 2,194s. Es hat ei-nen herben widerlichen Wetallgeschmack, röthet Lackmus, und beschlägt ander Luft mit einem weißgrünlichen Pulver. Ueber die Löslichkeit dieses Sal-zes, die gewöhnlich in der Art angegeben wird, daß es 4 Th. kaltes und2 Th. heißes Wasser zur Auflösung erfodere, haben Brandes und Gru-n e r (Trommsd. N. I. Xll. 1. 1826. S. 92.) genaue Versuche angestelltund gezeigt, daß die Löslichkeit des trystallisirten schwefelsauren Kupferoxydsin Wasser bei verschiedenen Temperaturgraden nicht um gleiche Größen mitden steigenden Temperaluren wachse, sondern mehrfache Oscillationen dar-biete. 1 Th. Wasser nimmt bei 15 ° R. 0,37, bei 25 ° R. 0,54, bei 30°0,59, bei 40 ' 0,87, bei 50 ° 0,78, bei 60 ° 0,92, bei 70 ° 1,29, bei 80«1,81 und bei 83 ° R., dem Siedepunkte der «neentnitcsten Lösung, 2,09krystaUisirtes schwefelsaures Kupferoxyd aufIn Weingeist ist es unauflöslich.

Das Salz verliert bei mäßiger Erwärmung sein Krystallwasser, ohnezu fließen, und wird dann wasserfreies schwefelsaures Kupferoxyd. In hef-tiger Glühhitze wird es zerstört; es entweicht Schwefelsäure, Sauerstoffgasund schweflige Säure, und schwarzes Kupferoxyd bleibt zurück. Setzt manzu der Auflösung des Salzes ein wenig Aetzkali, so schlägt sich basischschwefelsaures Kupferoxyd als ein hellgrünes voluminöses Pulver nieder;setzt man aber Aetzkalilauge in überschüssiger Menge hinzu, so erscheint einschöner bergblauer Niederschlag, der Kupferoxydhydrat ist. Das krystalli-sirte schwefelsaure Kupfer besteht aus 31,78 Kupferoxyd, 32,14 Schwefel-säure und 36,08 Wasser. Seine stochiometrische Zahl ist l)u 8- ^> IN 4,.

- 3118,516; die stöchiometrische Zahl des wasserleeren ist c'u 8- ^m1993,720.

Die Reinheit des schwefelsauren Kupferoxydes wird auf die im Texteangegebene Weise geprüft. Das Kupferoxyd ist nämlich in Aetzammoniat-stüssigkcit auNöslich, nicht aber das Eisenoxyd, welches sich aus der Auflö-sung absetzt. Zintcxyd dagegen ist even so wie das Kupferoxyd in Aetzam-moniak auflöslich, man muß daher einen andern Weg zur Erkennung dieserBeimengung einschlagen. Da das Zink aiis seinen sauren Auflösungen nichr,wohl aber das Kupfer durch Schwefelwasserstoffgas niedergeschlagen wird,so dürfen wir die Auflösung des zu prüfenden Salzes nur mit etwas Schwe-