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2 (1829) Bereitete und zsges. Mittel
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rohe Schwefelsaure drei Theile,die vorher mit

einem Theile destillirten Wassersgemischt worden sind. Die Retorte setze im Sandbadc dem Feueraus, damit das Kupfer, unter Austreibung von schwefliger Saure,aufgelöst werde. Die Auflösung verdampfe zur Trockne. Diezurückbleibende Masse zerreibe und löse sie in

einer hinreichenden Menge heißen destillirten Was-sersauf, die Auflösung siltrire, bringe sie nach den Regeln der Kunstin Krystalle und bewahre diese getrocknet auf.

Die himmelblauen Krystalle müssen frei von schwefelsauremEisen und Sink seyn. Das erste wird daran erkannt, wenn sievon Actzammoniakflüssigkeit nicht völlig aufgelöst werden Dasschwefelsame, Zink bleibt in der mit Schwefelsaure gemischtenAuflösung des schwefelsauren Kupfers, nach der Niederschlagungdes Kupfers durch zugesetzte Schwefelwasserstoffs»«, zurück, undkann durch kohlensaures Kali oder Natron entdeckt weiden.

Es wird auch aus dem käuflichen schwefelsauren Kupfer, wennes von andern Metallen frei ist, durch Auflösung und Krystal-lisation, wie das gereinigte salzsaure Ammoniak, bereitet wer-den können. Die Gabe bis zu einem Gran.______

Da der käufliche Kupfervitriol, wie im 1. Nh. S. 37l. erwähnt wor-den ist, fast immer fremdartige Metalle enthalt, fo muß das zur medicini-schen Anwendung bestimmte schwefelsaure Kupferoxyd selbst durch Auflösungdes metallischen Kupfers in Schwefelsäure bereitet werden. Die gewöhnli-che verdünnte, ja selbst die concentrirte Schwefelsaure greifen das metallischeKupfer in der Kälte nicht an, es muß daher das Kupfer mit der nur we-nig verdünnten Schwofelsäure, wozu man auch den Rückstand von der Ae-therbereitung benutzen kann, in einer gläsernen Retorte ins Sandbad ge-bracht werden, wobei man jedoch keine zu starte Hitze anwenden darf. So-gleich bei der Einwirkung der Säure auf das Kupfer entwickeln sich schwcf-ligsaure Dämpfe, die bis zu Ende des Proccsses immer mehr zunehmen,und welche man durch das in einer unlutirt angebrachten Vorlage befind-liche Wasser zu verdichten sucht. Das metallische Kupfer kann nämlich mitder Schwefelsäure keine Verbindung eingehen, sondern nur das oxydirteKupfer. Da nun das Kupfer selbst unter Mitwirkung der Schwefelsäurenicht das Wasser zu zersetzen vermag, so muß die Säure selbst den zurOxydation des Kupfers erfoderlichen Sauerstoff hergeben, wodurch ein Tßeil