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veco«tum Xittmanlü luitiu»
ftlsaure versetzen, und dann schwefelwasserstoffhaltigcs Wasser zusetzen, sslange als noch ein Niederschlag damit entsteht. Hierauf wird die Flüssig-keit von dem Niederschlage klar abfiltrirt und mit kohlensaurem Kali ver-setzt, welches dann das noch in der Auflösung befindliche Zinkoxyd nieder-schlagen wird, das noch deutlicher daran erkannt wird, daß es beim Glühengelb wird, beim Erkalten aber wieder seine weiße Farbe annimmt. Istein käuflicher Kupfervitriol frei von Zink, aber eisenhaltig, so kann manihn nach Trommsdorff hiervon durch folgendes Verfahren befreien: manlöst etwa eine Unze Kupfervitriol in Wasser auf, schlägt ihn mit Aetzkali-lauge nieder, und wäscht den Niederschlag mit warmen Wasser aus. Jetztlöst man einige Pfunde Kupfervitriol in einem gläsernen Kolben in 4 Th.siedenden Wassers auf, setzt dann eine halbe Unze oder sechs Drachmen reinerSalpetersäure hinzu, und läßt die Flüssigkeit einige Male aufwallen, woraufman dann den blauen, noch feuchten Niederschlag hinzusetzt, einige Zeit di-gerirt, dann die Flüssigkeit filtrirt, und zur Kryftallisation befördert. DieseReinigung gründet sich darauf, daß die Salpetersäure das Eisenoxydul, wel-ches sich im Kupfervitriol befindet, auf das Maximum der Oxydation er-hebt. Wird nun die Auflösung mit dem aus einer andern schwefelsaurenKupferauflösung niedergeschlagenen Kupferorydhydrat digerirt, so scheidetdieses das Eisenoxyd aus, indem es sich austost. Braucht man eine eisen-freie Kupferauftösung zu einem andern Zwecke, z. V. zur Bereitung einesschönen Scheele'schen Grüns, oder eines schönen rein bergblauen Kupfer-oxydhydrats, fo kann man noch kürzer verfahren. Man braucht dann nurden Kupfervitriol in kochendem Wasser aufzulösen, während des ErhitzensSalpetersäure zuzusetzen, dann unmittelbar etwas Aetzlauge hineinzugießen,und den entstandenen Niederschlag so lange mit der Kupfcraufiöstmg in Be-rührung zu lassen, bis alles Eisenoxyd ausgeschieden worden ist, woraufdie Kupferausiösung filtrirt wird.
^ Necoctum Xittmanni tdrtius. Stärkeres Zittmann-
sches Decoct.
Nimm: zerschnittene Sarsaparillwurzel zwölf Unzen.Gieße darauf
gemeines Wasser vier und zwanzig Stof,und digerire vier und zwanzig Stunden hindurch.Dann setze hinzu:
Alaunzucker anderthalb Unzen,
mildes salzsaures Quecksilbe reine halbe Unze,
praparirten Zinnober eine Drachme,die in einem leinenen Sackchen eingeschloffen worden, und kochebis acht Stof übrig bleiben, wobei man gegen das Ende desKochens zusetzt: