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rem Ammoniak, so daß das Kupferoryd hier nicht als Base gegen dieSchwefelsäure, sonder» als Säure gegen das Ammoniak auftritt. Suchenwir auf der stöchiomctrischen Tafel von Scholz (1821) das Aequivalentan Ammoniak für 32,22 Kupferoryd, so finden wir dasselbe 13,89, wodurchwir 46,11 kupfersaures Ammoniak erhalten. Bringen wir die zur Sätti-gimg des Kupferoxyds (der Kupfersäure) erfoderlichen 13,89 von den inBerzelius's blauem Salze gefundenen 27,89 Ammoniak in Abzug, so blei-ben 14 Ammoniak, welche 32,74, oder wie die obige Analyse angiebt, 32,58trockner Schwefelsäure zu ihrer Neutralisation erfodern, um 46,58 schwe-felsaures Ammoniak zu bilden. Diese beiden Salze, nämlich 46,11 kupfer-saures Ammoniak und 46,58 schwefelsaures Ammoniak verbinden sich zu ei-nem Doppelsalze (in welchem wir uns das kupftrsaure Ammoniak als Vase,das schwefelsaure Ammoniak als Säure denken können), welches 7,31 Kry-stallwasser enthalt. Ist diese Ansicht die richtige, so können wir dieses Salzbezeichnen als: (Mit' -j- Hu) ^- (Ng- ^. H) 4- 1^ ä,. --2304,6988. (Vergl. Brandes in dessen Archiv. Nr. 4. S. 292.)
Ein gutes Präparat muß die angezeigten Eigenschaften haben, alsoeine azurblaue, nicht aber eine hellblaue oder bläulichgrüne Farbe besitzen,sonst würde es durch schlechte Aufbewahrung unbrauchbar geworden seyn.Ein bloßes Gemenge, durch Zusammenreiben von schwefelsaurem Kupferorydund kohlensaurem Ammoniak bereitet, kann leine krystallinische Beschaffen-heit zeigen, und würde mid Säuren aufbrausen.
Es wird innerlich am besten in Pillenform verordnet, und die Pi/lmmüssen in einem zugestopften Glaschen verabreicht werden.
Ein zusammengesetztes Kupftrpräparat ist vor einiger Zeit unter demNamen I^iyuur ru^r, aminuniatoinuri-Uiei von Beiß er und Köchlinals Heilmittel, und zwar innerlich gegen Syphilis empfohlen, scheint aberauch beinahe wieder der Vergessenheit übergeben worden zu seyn. Zu derBereitung desselben sollte die Auflösung des Kupfers in Aetzammoniakflüs-sigkeit mit so viel Saure versetzt werden, daß der zuerst entstandene Nie-derschlag wied,er aufgelöst wild, und die Flüssigkeit eine grüne Farbe an-genommen hat. Buchner gab eine bestimmtere Vorschrift: 36 Gran inder Kälte bereitetes kohlensaures Kupferoryd werden in verdünnter Salz-säure aufgelöst, die neutrale Auflösung wird mit einer Unze Salmiak undso viel Wasser versetzt, daß das 'Ganze 5 Unzen beträgt. Zwei Drachmen vondiesem l^iHuor Oupri -»inmonwtu-niuriatlci mit ZU Unzen Wasser ver-dünnt, geben die H<ju» iuitiini-»»mirtielr.
Ou^rum »ul^llliriculn. Schwefelsaures Kupfer.(Vitriolllin lle lü^rn. Cyprischer Vitriol. 8uIj,Ka8 0NZ»N«U8
Nimm: Kupferspahne einen Theil.Schütte sie in eine gläserne Retorte und gieße darauf
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