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lösung vorgenommen wird, in ein Sandbad, das maa erwärmt,oder an einen warmen Ort. Die Auflösung geht übrigens vielschneller vor sich, wenn man eine mit 6 Th. Wasser verdünnteSchwefelsäure anwendet. Drittens beachte man wohl, dass derbei dem Auflösungsakte sich entwickelnde Wasserstoff Koh-lenwasserstoff, Schwefelwasserstoff und Arsenwasserstoffmehr oder weniger enthält, und dass diese Wasserstoffver-bindungen der Gesundheit nicht allein sehr schädlich sind,sondern selbst das Leben gefährden können Es ist diePflicht des Laboranten seine Gesundheit und die seiner Mit-arbeiter zu schonen und die Auflösung des Zinks an einem zu-gigen oder freien Orte vorzunehmen. Der Zinklösung setztman, ehe man sie zum Krystallisationsakte geschickt macht,etwas verdünnte reine Schwefelsäure zu, um sie theils rechtklar zu erhalten, theils das gegenwärtige Chlorzink zu zersetzen.Aus der angesäuerten Salzlösung scheiden übrigens erfahrungs-gemäss schöner gebildete Krystalle aus. Die Zinklösung wirdso weit eingeengt, bis ein Tropfen davon auf ein Glasscheib-chen gebracht beim Erkalten eine Menge kleiner Krystalle ab-scheidet. Dass beim Bebandeln der schwefelsauren Zinkoxyd-lösung alle metallenen Geräthschaften zu vermeiden sind, ver-steht sich von selbst. Die letzte Mutterlauge macht man da-durch zu Gute, dass man daraus mittelst reinen kohlensaurenNatrons alles Zinkoxyd als kohlensaures Zinkoxyd abscheidet,um dieses gelegentlich zu Zinkoxyd zu verarbeiten.
Das Trocknen der Krystalle darf höchstens bei einer Tem-peratur zwischen 25 bis 30° C. geschehen. Bei einigen Gra-den mehr schmelzen sie in ihrem Krystallwasser.
Der Vorgang beim Auflösen des Zinks ist folgender.Die verdünnte Schwefelsäure löst das Zink unter Zersetzungvon Wasser und Entwicklung von Wasserstoff auf. Das zer-setzte Wasser giebt hierbei seinen Sauerstoff an das Zink, wel-ches als Zinkoxyd mit der Schwefelsäure sich zu schwefelsau-rem Zinkoxyd verbindet, und der Wasserstoff des zersetztenWassers entweicht als Gas. Zn und S0 3 +HO geben ZnO,S0 3und H. — Das Eisen ist als schwefelsaures Eisenoxydul in derZinklösung. Durch Chlor wird das Eisenoxydul in Oxyd oderdas entsprechende Chlorid verwandelt — 6(FeO,S0 3 ) und 3C1bilden 2(Fe 2 0 3 ,3S0 3 ) und Fe 2 Cl 3 . — Durch Zusatz von basisch-kohlensaurem Zinkoxyd zur Eisenoxyd- und Eisenchlorid-hal-