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2 (1857)
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tigen schwefelsauren Zinkoxvdlösung wird Eisenoxyd gefällt2(Fe20 3 ,3SÜ 3 ) und Fe2Cl 3 bilden auf Zusatz von 3(3ZnO,C0 2 )erstens 6(ZqO,S0 3 ), zweitens 3ZnCl und 3CO- scheidet gasför-mig ab und 3Fe 2 0 3 scheiden als brauner Niederschlag aus.Wird der schwefelsauren Zinkoxydlösung Chlornatronflüssigkeit(NaO,01O+NaCl-fxAq.) zugesetzt, so verbindet sich das Na-triurnoxyd (NaO) mit Schwefelsäure der Zinklösung und schei-det Zinkoxyd ab. Die freigewordene unterchlorige Säure trittdabei ihren Sauerstoff an das Natrium des Chlornatriums (NaCl),oxydirt es zu Natriumoxyd, welches wie das vorerwähnte Na-tron unter Abscheidung von Zinkoxyd sich zu schwefelsauremNatriumoxyd umbildet. Das Chlor sowohl der unterchlorigenSäure, wie das Chlor des Chlornatriums sind also frei und äus-sern ihre oxydirende Wirkung auf die Oxydule des Eisens,Mangans etc. NaO,C10-f-NaCl geben mit 2(ZnO,S0 3 ) nichtnur 2(NaO,S0 3 ), sondern auch 2C1. Wird Salpetersäure alsOxydationsmittel gebraucht, so entweicht nach Oxydirung desEisenoxyduls Stickoxyd (NO 2 ), welches mit dem atmosphäri-schen Sauerstoff in Berührung zu Untersalpetersäure wird undsich als solche in Form braungelber Dämpfe zu erkennen giebt.Eigenschaften. Das reine krystallisirte schwefelsaureZinkoxyd bildet farblose gerade rhombische Prismen von schar-fem ekelhaften metallischsalzigen Geschmacke, welche an derLuft oberflächlich verwittern, in der Wärme in ihrem Krystall-wasser schmelzen und nach Verdampfung des Krystallwassersin der Glühhitze fast alle Schwefelsäure verlieren und Zink-oxyd zurücklassen. Beim Austrocknen wird 1 Aeq. Krystall-wasser hartnäckig zurückgehalten und mit Verdampfung des-selben tritt gleichzeitig eine theilweise Verflüchtigung von Schwe-felsäure ein. Die Krystalle lösen sich in 2y 2 kaltem Wasser, undin weniger den 3 / 4 heissem Wasser, indem sie zugleich in ihremKrystallwasser schmelzen. Sie enthalten 7 Aeq. Krystallwasser.Werden die Lösungen des Salzes in der Wärme zur Krystallisationgebracht, so schiesst dasselbe in schiefen rhombischen Prismen mit 6Aeq. Krystallwasser an. Mit den schwefelsauren Salzen der Alkalien gehtdas schwefelsaure Zinkoxyd verschiedene krystallisationsfähige Verbin-dungen ein. Das Zinkoxyd geht übrigens mit Schwefelsäure verschiedenebasische Verbindungen ein. Diese bilden sich, wenn die neutrale schwe-fels?ure Zinkoxydlösung mit einer unzureichenden Menge Alkali gefälltwird. Die Formel des offlcinellen schwefelsauren Zinkoxyds ist ZnO,S0 3 +7HO. Aeq.-Gew. 143,5.