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salze meist isomorph sind und sich durch Krystallisation nichtabscheiden lassen, so werden die Oxydule in Oxyde verwan-delt, um sie dann mittelst Zinkoxyd zu lallen. Die Oxydationgeschieht entweder durch Cblor oder durch eine ChlorabgebendeFlüssigkeit, oder auch durch Salpetersäure, welche letztere diePh. Hann. vorschreibt-. Die Ph. Bor. lässt Chlorwasser, diePA. Hamb. unterchlorigsaures Natron verwenden. Durch Sal-petersäure erreicht man den Zweck nicht mit Sicherheit, manmüsste denn die mit Salpetersäure versetzte Zinklösung biszur Trockne eindampfen, wohl aber durch Chlor. Durch un-terchlorigsaures Natron kommt dagegen ein Natronsalz in dieZinklösung. Aus diesem Grunde ist die Anwendung des Chlorsvorzuziehen und der Kürze halber leitet man das Chlor direktin die etwas erwärmte Zinklösung bis sie stark darnach riecht.In erwärmter Lösung, welche das Chlor beharrlich zurückhält,ist nämlich die Oxydation völlig gesichert. Die Abscheidungdes Eisen- und Manganoxyds, sowie der Oxyde des Nickelsund Kobalts wird durch Zinkoxyd bewirkt. Aus einem Theileder Zinklösung fällt man mittelst kohlensauren Natrons basischkohlensaures Zink, mit welchem man die Zinklösung macerirt.Diese letztere Operation fällt weg, wenn man unterchlorigsau-res Natron zur Oxydation anwendet. Das Natron desselbenverbindet sich nämlich mit Schwefelsäure und scheidet Zink-oxyd ab.
In Bezug auf den praktischen Theil der Darstellungsweisedes reinen schwefelsauren Zinkoxyds ist noch Folgendes zubeachten. 2 Tb. Zink erfordern 3 Th. Engl. Schwefelsäure zurLösung. Damit das Zink stets der Schwefelsäure gegenüberim Ueberschuss verbleibe, so nehme man 3 Th. Zink auf 4 Th.Säure, wie die Ph. Bor. vorschreibt. Die Ph. Hamb. hat diesübersehen, so dass nach ihrer Vorschrift ein sehr geringer Ue-berschuss an Zink verbleibt. Allerdings lässt sie ein reineresZink verwenden, auf der anderen Seite ist aber der nach dem Au f-lösen verbleibende Zinkrest nicht verloren und kann immer wie-der gebraucht werden. Zweitens geht die Auflösung de3 Zinksanfangs bei gewöhnlicher Temperatur vor sich, sobald aber dieverdünnte Schwefelsäure ziemlich mit Zink gesättigt ist, zeigtsich diese inaktiv und zu ihrer völligen Sättigung ist danndie Anwendung von massiger Wärme nothwendig. Man stelltdaher das Gefäss von Steingut oder Porcellan, worin die Auf-