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JPIl. Sä» Hol»». Eine Lösung von kleinen Zinkslücken in dergenügenden Menge roher, mit fünf Th. Wasser verdünnterSchwefelsäure wird nach Zusatz einer neuen Menge Zinkbei Seile gesetzt, bis die fremden Metalle niedergeschlagensind, ausgenommen das Eisen, welches auf diese Weise nichtabzusondern ist. Dann wird die Lösung filtrirt und in Kri-stalle gebracht, welche getrocknet aufbewahrt werden.
Schon Theophrast Paracelsus lehrte in der ersten Hälftedes 16t et > Jahrh. den käuflichen Zinkvitriol durch Digestion mitgekörntem Zink zu reinigen. Erst 1735 entdeckte Brandt inSchweden die Darstellung des Zinkvitriols durch Auflösen vonZink in Schwefelsäure.
Der käufliche Zinkvitriol enthält neben Eisen- und Man-gansalzen gemeinlich auch noch schwefelsaure Magnesia (Talk-erde). Die Abscheidung dieser letzteren ist sehr schwierig undumständlich. Durch Krystallisation ist die Scheidung nichtmöglich, denn die Sulphate des Zinkoxyds und der Magnesiasind isomorph. Vergl. Einl. S. 115.
Ein reines schwefelsaures Zinkoxyd lässt sich unter gewissenMaasnahmen aus dem käuflichen Zinkmetalle durch Auflösenin verdünnter Schwefelsäure darstellen. Gewöhnliche Beglei-ter des Zinks sind Eisen Kupfer Blei Kadmium, denen sichhäufig Mangan Zinn Arsen Kohlenstoff Schwefel, selten Anti-mon Nickel und Kobalt anschliessen. Kupfer Blei KadmiumZinn Antimon bleiben ungelöst, wenn das Zink im Ueberschusseder Säure dargeboten wird oder sie werden aus ihrer Lösungdurch Zink abgeschieden. Arsen und Antimon entweichen da-bei zum Theil als Wasserstoffverbindungen, zum Theil werdensie in ihrer elementaren Form abgeschieden. Kohlenstoff undSchwefel entweichen gleichfalls als stinkende Gase in Formvon Kohlenwasserstoff und Schwefelwasserstoff. Nur Eisen undMangan werden mit dem Zink zugleich gelöst, so auch Nickelund Kobalt.
Die schwefelsaure Zinklösung, welche wir also durch Di-gestion von überschüssigem Zink mit verdünnter Schwefelsäuregewinnen, enthält, wie aus dem so eben Gesagten folgt, dasEisen und möglicher Weise auch Mangan, Nickel und Kobaltin Form schwefelsaurer Oxydulsalze. Die Oxydule dieser Me-talle sind eben so kräftige Basen wie das Zinkoxyd, nicht aberdie Oxyde. Da auch die Oxydulsalze dieser Metalle dem Zink-