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Th. gereinigtem kohlensauren Natron in drei Th. destill,Wasser, als sie einen Niederschlag giebt. Dieser Nieder-schlag wird durch ein Filter abgesondert, gut ausgewaschenund noch feucht mit der rückständigen warmgemachten Mi-schung vermischt und unter häufigem Umrühren bei Seitegestellt, bis eine abjiltrirte Probe die Gegenwart von Eisennicht mehr anzeigt. Die filtrirte Flüssigkeit wird nach Zu-satz, von zwei Unz. verdünn /er Schwefelsäure, in Kry-stalle gebracht, welche man so lange sammelt, tils sie vonheigemischtem Chloriink frei erscheinen. Dann werden siegetrocknet und in gut verstopften Gefässen vorsichtig aufbe-wahrt. Es sind weisse, anfangs durchscheinende, späteroberflächlich verwitternde Krystalle von styptischem Geschmacke,frei von Chlorzink und fremden Metallen und in 2'/ 2 Th.Wasser löslich.
JPIl. Haiti!». Zwei Pfd reinefes Zink löst man in achtzehnPfd verdünnter Schwefelsäure (Acid. sulphuricum dilulum),so dassnach geschehener Lösung ein Theil Zink ungelöst bleibt.Hierauf setzt man das Ganze an einem temperirten Orte ei-nen Monat lang bei Seite, filtrirt alsdann und tröpfelt derfillrirten Lösung nach und nach soviel Chlornatronflüssigkeit(Liquor Natri chlorafi) hinzu, dass das noch gelöste Eisenmit brauner Farbe völlig gefällt werde und bis eine filtrirteProbe der Losung auf Znsatz von Chlornatronflüssigkeil nureinen sehr weissen Niederschlag fallen lässt. Hierauf setztman einige Tage bei Seite, sondert endlich die Flüssigkeifdurch Filtriren von dem Niederschlage und bringt sie nachiien Regeln der Kunst in Krystalle. Die letzte Mutterlauge,welche etwas Chlorwasserstoffsäure enthält, wird verworfen.Die gesammelten Krystalle werden getrocknet und aufbewahrt.
JPIl. lffilllli. Ein Pfd in kleine Stückchen zerbrochenes Ost-indisches Zink wird in der genügenden Menge roher Schwe-felsäure, welche mit fünf Th. Regenwasser verdünnt ist,gelöst, die warme Lösung filtrirt und in einem Kolben soweitabgedampft, bis sich schwefelsaures Zink abzuscheiden an-fängt. Dann setzt man zwei Um. reine Salpetersäurehinzu, lässt einige Male aufkochen und mischt dann an-derthalb Unz. weisses Zinkoxyd hinzu. Nun wird dieFlüssigkeit mit vier Th. destill. Wasser gemischt, aufs Neueeine halbe Stunde gekocht und nach Verdünnen mit Was-ser filtrirt. Durch Abdampfen wird sie zur Krysfallisationgebracht. Dies geschieht so oft, als sich Krystalle bilden.Wenn etwa trotz des gehörigen Abdampfens die Salzlösungnicht gut Krystalle ansgiebt, so setze man noch zwei Unz.verdünnte Schwefelsäure zu.
JPIl. Sax. Es wird aus kleinen Zinkstücken wie Ferrum sul-phuricum bereitet.