r #*
942 -
zeit ist dies besonders der Fall. Die wärmere Jahreszeit istjedenfalls geeigneter für die Bereitung der Quecksilbersalbe.
Die gehörige Extinktion des Quecksilbers ist erreicht, wenneine auf Wachspapier dünn ausgestrichene Probe unter derLoupe keine Quecksilberkügelchen erkennen lä'sst. Unter ei-nem Mikroskop natürlich wird man immer Quecksilberkügel-chen finden. Endlich wird die Mischung aus Fett und Talguntergemischt.
Verfälschungen der Quecksilbersalbe mit Wasserblei undKienrnss hat man schon angetroffen. Will man eine Salbe aufdiese Verfälschungen und auf ihren Quecksilbergehalt prüfen,so entfernt man das Fett durch Auflösen in Aether.
Unguentum mercuriale dilutum, Unguentum Pediculorumist eine Mischung aus gleichen Th. Quecksilbersalbe und Fett.
Unguentum Hydrargyri cinereumcum Tercbinthina.
Unguentum mercuriale cum Terebinthina.
PIl. IIa Uli« Vier Unz. gereinigtes Quecksilber werdenmit zwei Unz. gemeinem Terpenthin exlingirt und dannmit sechszehn Unz. Seh w eine fett vermischt.
Unguentum Hydrargyri cinereum
fortius.
Unguentum mercuriale fortius.
PIl. ITailll» Ein Skrpl ätzender Quecksilber Sublimat,sechs Unz. gereinigtes Quecksilber , zwei Unz. Talg,vier Unz. Schweinefett.
Unguentum Hydrargyri citrinum.
Unguentum mercuriale citrinum, Unguentum Nitratis Hydrar-gyri, Balsamum mercuriale; Onguent citrin; Citronensalbe, GIo-gauersalbe, Tafelsalbe (gegen Krätze), gelbe Quecksilbersalbe.
PIl. Haillfo.} Hailll. Eine Unz. Quecksilber wird inzwei Unz. oder der genügenden Menge reiner S alpeter-säure gelöst, die noch warme Lösung allmählig mit einemPfd geschmolzenem und halb erkaltetem Schweinefettvermischt und in Papierkapseln ausgegossen. Es ist einegraugelbliche Salbe von Talgkonsistenz.
PIl. SilX. giebt eine ähnliche Vorschrift.
Diese vom Publikum noch häufig gesuchte Salbe bereitet